Zwischen Deko und goldener Leckerei: Weihnachtsmärkte der Region

Landkreis.  Mit dem Vorabend zum ersten Advent begann im Unstrut-Hainich-Kreis die vorweihnachtliche Zeit.

Der größte Weihnachtsmarkt öffnete am Samstag in den Räumen des Vereins  Diakonie Doppelpunkt in Mühlhausen.

Der größte Weihnachtsmarkt öffnete am Samstag in den Räumen des Vereins Diakonie Doppelpunkt in Mühlhausen.

Foto: Daniel Volkmann

Der Unstrut-Hainich-Kreis bringt sich bereits in Festtagsstimmung. Dafür sorgten die zahlreichen Advents- und Weihnachtsmärkte in der Region.

Mühlhausen

Zum Adventsmarkt des Vereins Diakonie Doppelpunkt im Gewerbegebiet an der Mühlhäuser Trift herrscht am Samstagmorgen großer Andrang. Laut Verein rechne man in den sechs Markt-Stunden mit mehr als 4000 Besuchern. An gut 40 Ständen gab es neben weihnachtlichen Leckereien und jede Menge Dekoration für das bevorstehende Fest. Die Mühlhäuser Gospelfreunde gaben ein Ständchen. Eine Eisenbahnausstellung und ein Kinderkarussell begeisterten die jüngsten Besucher. „Für viele Menschen in der Region beginnt mit unserem Adventsmarkt die Vorweihnachtszeit. Wir freuen uns über die vielen Gäste“, sagt Bernd Montag von der Diakonie. Insgesamt habe die Diakonie am Samstag rund 150 Mitarbeiter, vor und hinter den Kulissen im Einsatz.

Niederdorla

Gemütlich ging es auf dem Weihnachtsmarkt in Niederdorla zu. Zum dritten Mal trifft man sich dafür auf dem Anger. Die Atmosphäre vor der Kirche sei entscheidend gewesen, erläutert Christian Eisenhardt von der Feuerwehr. Gemeinsam mit der Rechnungsgesellschaft organisierte die Feuerwehr den Markt. „Wir kümmern uns aber nicht nur um die Versorgung. Auch eine kleine Vorführung zu den Gefahren und dem Umgang mit Feuer in der Weihnachtszeit wird es geben“, sagt Christian Eisenhardt. Einen eigenen Niederdorlaer Schokoladen-Adventskalender hatte die Rechnungsgesellschaft im Angebot. Das winterliche Motiv auf der Kalendervorderseite stammt in diesem Jahr von Max Ludwig; es zeigt die Kirche. Neu sind in diesem Jahr unsere Weihnachtskränze, sie wurden von unseren Rechnungsmädels gebunden und dekoriert“, sagt Tizian Schultz von der Rechnungsgesellschaft.

Görmar

Zum zehnten Weihnachtsmarkt luden die Görmarschen Vereine und der Ortschaftsrat für Samstagnachmittag in den Backsgarten. Glühwein, Rostwurst, Honig und Crepes zogen die Besucher in die Ortsmitte. Weihnachtliche Trompetenmusik sorgte für Stimmung. I„In den vergangenen Jahren war unser Markt immer sehr auseinandergezogen, jetzt haben wir alles schön kompakt auf einem Platz vor dem Jugendclub. Gemeinsam haben wir hier Marktcharakter geschaffen“, sagt Ortsbürgermeister Jörg Schreiber (parteilos).

Bollstedt

Mit einer Après-Ski-Party am Freitagabend startete der dreitägige Weihnachtsmarkt in Bollstedt. Vor zehn Jahren habe man begonnen, einen Markt zu organisieren. „Der Markt ist enorm gewachsen, wir haben viele Unterstützer. Der Bollstedter Kindergarten und die Thepra-Grundschule Seebach sind bei uns Teil des Programms“, erklärt Ortsteilbürgermeister Thomas Ahke (Freie Wähler). Jeder Verein im Dorf sei für eine Weihnachtshütte zuständig. Auf- und Abbau würde man gemeinsam erledigen. „An unserem Weihnachtsmarkt verdient kein Verein etwas. Der Gewinn wird in jedem Jahr gespendet. Die Unterstützung geht zu gleichen Teilen an unseren Spielplatzförderverein, die Kirchengemeinde, den Kindergarten und die Thepra-Grundschule“, so Ahke.

Mehr Fotos vom ersten Advent-Wochenende gibt es in einer Diaschau auf ta-muehlhausen.de

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