„Sabine“ hinterlässt im Kreis Nordhausen umgestürzte Bäume

Südharz.  Die Rettungskräfte sind auch am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

Sturmtief Sabine fegte am Montag über Ilfeld hinweg und ließ dabei einen Baum auf eine Stromleitung fallen. Mitarbeiter der Firma Elektro-Bau Thüringen beseitigten den Schaden bereits am Morgen wieder.

Sturmtief Sabine fegte am Montag über Ilfeld hinweg und ließ dabei einen Baum auf eine Stromleitung fallen. Mitarbeiter der Firma Elektro-Bau Thüringen beseitigten den Schaden bereits am Morgen wieder.

Foto: Peter Cott

Die letzten Ausläufer vom Sturmtief „Sabine“ hat der Südharz noch am Dienstag zu spüren bekommen. So kam es in der Nacht von Montag zu Dienstag zu mehreren Feuerwehreinsätzen. Nach Auskunft der Leitstelle hielten vor allem umgestürzte Bäume die Rettungskräfte in Atem.

In Ilfeld und in Niedersachswerfen waren Bäume auf die Straße gefallen. Dort kümmerten sich die örtlichen Feuerwehren um die Beseitigung der Hindernisse. Auch in der Parkallee in Nordhausen sorgte ein auf die Straße gestürzter Baum für einen Einsatz. Hier waren der Leitstelle zufolge die Kameraden der Berufsfeuerwehr vor Ort. Für die Floriansjünger der Freiwilligen Feuerwehr in Urbach gab es dann am frühen Dienstagnachmittag einiges zu tun. Sie wurden alarmiert, weil durch den Sturm ein Baum auf ein Telefonkabel gestürzt war. „Ansonsten blieb es ruhig“, hieß es abschließend aus der Leitstelle.

Fahrten zum Brocken sind vorerst nicht möglich

Für die Polizei verlief der Dienstag ebenfalls ohne Vorfälle. „Es gab auch keine witterungsbedingten Unfälle“, vermeldete Fränze Töpfer, Sprecherin der Landespolizeiinspektion Nordhausen, mit Hinblick auf die kurzen Schneeschauer, die am Nachmittag über die Region zogen.

Gute Nachrichten gab es ebenso von den Harzer Schmalspurbahnen (HSB). „Die Strecken sind inzwischen freigeräumt“, sagte Sprecher Dirk Bahnsen auf Nachfrage. Bereits am Morgen seien Räumtrupps von Gernrode, Nordhausen und Wernigerode aus gestartet. Die Mitarbeiter hätten jede Menge Bäume von den Gleisen geholt. „Aber so viele wie vor zwei Jahren beim Sturm ‘Friederike’ waren es nicht“, sagte er. Trotz der freigeräumten Strecken fuhren die Züge am Dienstag noch nicht in den Harz. Erst am Mittwoch soll der Verkehr wieder aufgenommen werden, kündigte der HSB-Sprecher an.

Der Brocken werde jedoch noch nicht angefahren. „Alle Züge enden in Schierke“, sagte er. Dirk Bahnsen ist jedoch optimistisch, dass der Brocken bald wieder angefahren werden kann.