7066 Bahnen für den Erhalt des Freibads in Großfurra

Großfurra  24-Stunden-Schwimmen in Großfurra mit 117 Teilnehmern, die für den guten Zweck schwimmen. Ein Franke schwimmt die meisten Kilometer.

Beim 24-Stunden-Schwimmen in Großfurra dürfen sich die Teilnehmer auch mal ausruhen. Normalerweise aber wird hier bis Sonntag durchgeschwommen.

Beim 24-Stunden-Schwimmen in Großfurra dürfen sich die Teilnehmer auch mal ausruhen. Normalerweise aber wird hier bis Sonntag durchgeschwommen.

Foto: A. Hellmann

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Die Ergebnisse des 24-Stunden-Schwimmens hat Markus Töppe ausgedruckt. In großer Schrift steht da notiert 353,3 Kilometer und 7066 Bahnen. Beeindruckende Zahlen, die für den Badesportverein Großfurra viel bedeuten. Jeder Kilometer ist Bares wert.

Für den Erhalt des Freibads, das der Verein seit vielen Jahren ehrenamtlich betreibt, werde das Geld eingesetzt. Jeder Cent werde gebraucht. Die Vereinsmitglieder kümmern sich um alles von der Rasenpflege bis zu Kasse. Sie reparieren und bauen einen Spielplatz. Und einmal im Jahr organisieren sie das 24-Stunden-Schwimmen, bei dem selbstverständlich nicht nur der Sport im Mittelpunkt steht, sondern auch der Spaß. Alle Vereine aus dem Dorf packen dann mit an, sagt Markus Töppe vom Verein. Die Kindergartenkinder treten auf. Die Feuerwehr ist beispielsweise für die Wasserspiele neben dem Becken zuständig, der Badesportverein für die im Becken. Neben dem athletischen Schwimmen gibt es auch ein paar Gaudi-Spiele für Kinder und Erwachsene wie Bierfassziehen und -reiten.

Am Ende haben die 117 Teilnehmer in 24 Stunden 353,3 Euro für den Erhalt des Bades „erschwommen“. Der langjährige Bahnensponsor, die Stadtratsfraktion der Volkssolidarität, hat am Sonntag gleich noch auf 400 Euro aufgerundet. Und jeweils 200 Euro oben drauf legten noch der Ortsteil-Bürgermeister Winfried Schmidt (Linke) und Bürgermeister Steffen Grimm (pl).

Neben alten Bekannten, die jedes Jahr anreisen, gibt es auch neue. Manfred Kießling aus der Nähe von Stuttgart gehört zu den erfahrenen 24-Stunden-Schwimmern. In Großfurra war er das vierte Mal dabei. Im Internet gibt es Plattformen, auf denen die Rennen gelistet sind. So hat auch der diesjährige Sieger aus Franken, Peter Bareuther, nach Nordthüringen gefunden. 27,5 Kilometer steht auf seiner Siegerurkunde. Bei Katja Zewe waren es nur ein paar Kilometer weniger, aber der Sieg in der weiblichen Wertungskategorie. Es ist auch schon ihr elftes Rennen gewesen.

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