Arbeiten an der Außenanlage des Kindergartens in Greußen

Greußen  Der Vorplatz des Kindergartens „Sonnenkäfer“ in Greußen wird gepflastert. Das Gebäude erhält zwei neue Eingangstüren.

In der Kita „Sonnenkäfer“ sind Mitarbeiter der Firma „GaLa Bauer“ aus Walschleben mit der Erneuerung des Vorplatzes beschäftigt.

Foto: Christoph Vogel

Die Bauarbeiten auf dem Gelände der Greußener Kindertagesstätte Sonnenkäfer sind in vollem Gange. Sie sind nötig geworden, weil die Bitumen-Oberfläche auf dem Vorplatz der Einrichtung in einem desolaten Zustand war und eine Verletzungsgefahr für die Kinder darstellte, erklärte René Hartnauer (SPD), Bürgermeister von Greußen.

Ursprünglich war die Ausführung der Baumaßnahme bereits im vergangenen Jahr geplant. Risse am Gebäude aufgrund des extrem heißen Sommers 2018, die sich nach eingehenden Untersuchungen aber als unbedenklich erwiesen, sorgten damals für eine Aussetzung der Arbeiten auf dem Außengelände. Geplant waren für die Arbeiten insgesamt 134.000 Euro.

Davon 60.000 Euro Fördermittel vom Land Thüringen und etwa noch einmal so viel über Mittel aus dem kommunalen ­Investitionsfördergesetz.

„Damit hätten wir die Maßnahme fast komplett finanziert bekommen“, so Hartnauer.

Da bei den Erdarbeiten festgestellt wurde, dass unter der Bitumenschicht Betonplatten liegen, die entfernt werden müssen, wird der Kostenrahmen gesprengt, und es entstehen zusätzliche Kosten in Höhe von etwa 31.000 Euro. Auch die Erneuerung der beiden Eingangstüren – sie müssen im Zuge der Bauarbeiten auf jeden Fall erstmal ausgebaut werden – sei aufgrund ihres Alters und der Probleme beim Schließen erforderlich, was weitere etwa 11.000 Euro Kosten verursacht.

Die derzeitige finanzielle Lage der Stadt Greußen würde das auch zulassen, so Hartnauer. „Die Kinder und Eltern können sich auf eine tolle Einrichtung freuen, wenn alles fertig ist“, fügt er noch an. Geplant ist, dass die Bauarbeiten bis Mitte September abgeschlossen sind, sofern nichts dazwischen kommt.

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