ASB Erfurt/Sömmerda impft Senioren in Sondershausen

Sondershausen  Das mobile Impfteam des Arbeiter-Samariter-Bunds Erfurt/Sömmerda konnte früher als erwartet im Sondershausener Pflegeheim impfen.

90 Bewohner und 70 Mitarbeierdes Pflegeheimes der Arbeiterwohlfahrt (Awo) sowie 20 Pflegekräfte aus dem benachbarten Seniorenwohnpark in Sondershausen werden vom ASB-Team aus Erfurt/Sömmerda gegen Corona geimpft. Für die 84-jährige Margot Meng bedeutet der kleine Piekser eine große Erleichterung von der Angst, sich anzustecken.

90 Bewohner und 70 Mitarbeierdes Pflegeheimes der Arbeiterwohlfahrt (Awo) sowie 20 Pflegekräfte aus dem benachbarten Seniorenwohnpark in Sondershausen werden vom ASB-Team aus Erfurt/Sömmerda gegen Corona geimpft. Für die 84-jährige Margot Meng bedeutet der kleine Piekser eine große Erleichterung von der Angst, sich anzustecken.

Foto: Timo Götz / TA

Früher als erwartet starteten am Mittwoch die Corona-Schutzimpfungen für Bewohner und Personal in der Sondershäuser Seniorenresidenz Udo-Stiemerling-Haus. Zum Einsatz kam dabei das mobile Impfteam vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Erfurt/Sömmerda. Corona-Blog: Bisher über 15.000 Menschen geimpft –Thüringen weiter Schwerpunkt der Pandemie

Die medizinischen Fachkräfte werden von der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen beauftragt und auf die Einsatzorte verteilt. Dass sie Anfang Februar in der Sondershäuser Awo-Einrichtung auch die Zweitimpfung verabreichen werden, wissen die Mitarbeiter im sechsköpfigen ASB-Team bereits.

Erst am Freitag habe sie erfahren, dass ihre Einrichtung jetzt bereits an der Reihe sei, weil der geplante Impftermin in einem anderen Pflegeheim der Arbeiterwohlfahrt (Awo) verschoben werden musste, erzählt Andrea Höbbel, die Leiterin der Awo-Seniorenresidenz in Sondershausen.

Team bewältigt organisatorischen Kraftakt

Auf die Schnelle hätten 180 Impfdosen bestellt, Impfdokumente und Anamnesebögen für alle 90 impfwilligen Bewohner und insgesamt 90 Mitarbeiter des Pflegeheims und des benachbarten Seniorenwohnparks erstellt werden müssen. „Das war organisatorisch echt ein Kraftakt“, atmet die Chefin auf, nachdem am Mittwochmorgen zunächst das Personal der laufenden Schicht in der Einrichtung beinahe reibungslos die ersten Impfungen verpasst bekommen hatte.

Gleich im Anschluss an die Behandlung der Mitarbeiter stand die erste Gruppe impfbereiter Senioren vor der Tür des improvisierten Impfzentrums in der Cafeteria der Residenz. Froh, gleich am Anfang mit an der Reihe zu sein, ließ sich die 84-jährige Margot Meng den Piekser verpassen. „Es ist für mich eine unglaubliche Erleichterung, endlich keine Angst mehr haben zu müssen, mich mit Corona anzustecken“, erzählt sie nach ihrer Impfung.

Nebenwirkungen seien bislang noch bei keinem der bereits geimpften Bewohner und Mitarbeiter anderer Awo-Einrichtungen in Thüringen bekannt geworden, berichtet Sophie Trost. Die Qualitätsmanagerin vom Landesverband begleitet die Impfkampagne, die gleich nach Freigabe des Impfstoffes am 27. Dezember in Thüringen in einer Awo-Einrichtung gestartet war. In Sonderhausen half sie mit, den Ablauf der Impfungen am Mittwoch und Donnerstag zu koordinieren. „In der Landesgeschäftsstelle habe ich mit an den Organisationsplänen und Dokumentvorlagen für die Impfaktionen in unseren Häusern gearbeitet. Nun kann ich selbst im realen Einsatz erleben, ob alles so funktioniert, wie wir uns das gedacht haben. Das ist gut und hilft vielleicht, auch noch etwas nachzubessern, was nicht so gut läuft.“