Aus dem Flugplatzfest in Udersleben werden zwei Tage der offenen Tür

Udersleben  Es wird kein Eintritt in Udersleben erhoben. Diesmal gibt es Fallschirmspringen und mehr Zeit für Modellflieger, aber keinen Motorkunstflug.

Segelflieger, Segelkunstvorführungen, Modellflieger, Fallschirmspringen, Einblicke ins Vereinsleben und die Flugplatztechnik sowie das Mitfliegen gehören zum Programm beim Tag der offenen Tür auf dem Flugplatz.

Segelflieger, Segelkunstvorführungen, Modellflieger, Fallschirmspringen, Einblicke ins Vereinsleben und die Flugplatztechnik sowie das Mitfliegen gehören zum Programm beim Tag der offenen Tür auf dem Flugplatz.

Foto: Ingolf Gläser

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Jahr für Jahr zog die Veranstaltung Hunderte Besucher aus nah und fern an: das Flugplatzfest des Aeroclubs „Hans Grade“ im Bad Frankenhäuser Ortsteil Udersleben. Alle Generationen kamen – und blickten zum Himmel, um die Darbietungen der kleineren und größeren Flugzeuge zu beobachten, ebenso die Fallschirmspringer. Es gab durch die Moderationen viele Informationen über die Fliegerei. Und das Team der „Trudelklause“ sorgte für Speisen und Getränke.

Am ersten August-Wochenende, am 3. und 4., wird wieder auf das Gelände des Flugplatzes eingeladen. „Es ist aber kein Flugplatzfest, sondern ein Tag der offenen Tür“, sagt der Pressesprecher des Vereins, Roland Schmidt. „Der Unterschied sind vor allem zwei Dinge: Es wird beim Tag der offenen Tür kein Eintritt erhoben. Es wird keinen Motorkunstflug geben“, ergänzt er im gleichen Atemzug.

Dass der Verein die Art der Veranstaltung ändert, liege daran, dass der „bürokratische und finanzielle Aufwand nicht mehr zu vertreten ist“. Ansonsten werde das Programm am 3. und 4. August so sein wie in den vergangenen Jahren, verspricht der Verein und hofft auf viele Besucher. Die Fallschirmspringer des Ostthüringer Fallschirmsportclubs Gera (OFC) werden wieder ihre Ausbildung durchführen. Und es wird, wie der Verein betont, „Modellflug der Spitzenklasse gezeigt“. Dafür werde mehr Zeit als sonst sein.

Die Segelflieger geben natürlich wieder Einblicke in ihr Vereinsleben, es sind Vorführungen geplant. Dabei werden auch zwei Oldtimerflugzeuge gezeigt. Das Grunau-Baby ist eine Konstruktion aus dem Jahre 1931, gebaut wurde das noch flugfähige „Kyffhäuser-Baby“ im Jahre 1956. Die Foka 4 ist das Weltmeisterflugzeug von 1965. Da es kein Kunstflugprogramm gibt, werde es mehr Zeit für Gästeflüge geben. Wer sich in einem Segelflugzeug, Motorsegler oder Motorflugzeug den Kyffhäuser von oben anschauen möchte, hat an diesen beiden Tagen eine gute Gelegenheit dazu. Der Tag der offenen Tür am Samstag und Sonntag, jeweils ab 10 bis gegen 18 Uhr, ermöglicht den Besuchern, ob Jung oder Alt, Einblicke in das Vereinsleben und die Flugplatztechnik.

Bis zur Veranstaltung sind auf dem Flugplatz in Udersleben Flieger aus Berlin und Hamm zu Gast, wie Roland Schmidt sagt, angekündigt haben sich zudem – das ist Tradition – Holländer. Apropos Tradition. Am 12. Oktober wird es wieder das Drachenfest geben. Eine Veranstaltung, die von Kindern und Erwachsenen gut angenommen wird. Da hofft man natürlich auf das entsprechende Lüftchen. Beim Wettbewerb gibt es Preise.

Der Verein Aeroclub „Hans Grade“ hat nach eigenen Angaben 26 aktive Mitglieder, die fliegen, zudem Förderer und Ehrenmitglieder. Die Leitung des Vereins liegt derzeit, weil man kein Mitglied fand, das den Vorsitz übernehmen möchte, in den Händen des 2. Vorsitzenden Horst Dreischärf und des Vorstands. „Im März 2020 muss eine Lösung, was den 1. Vorsitzenden betrifft, gefunden werden“, betont Schmidt. Jetzt blickt der Verein erst einmal auf den Veranstaltungshöhepunkt 2019: die Tage der offenen Tür.

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