Bau einer Verbindungsstraße zwischen Steinthaleben und Badra wäre von großer Bedeutung

Christoph Vogel
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Die Idee der Gemeinde Kyffhäuserland ist es, die alte K 2, von Badra – hier am Ortsausgang – nach Steinthaleben, als Verbindungsstraße auszubauen.

Die Idee der Gemeinde Kyffhäuserland ist es, die alte K 2, von Badra – hier am Ortsausgang – nach Steinthaleben, als Verbindungsstraße auszubauen.

Foto: Christoph Vogel

Kyffhäuserland.  Die Idee der Gemeinde Kyffhäuserland ist es, die alte K 2 zwischen Badra und Steinthaleben auszubauen.

Eine für den öffentlichen Verkehr nutzbare Verbindung zwischen Steinthaleben und Badra, beide Ortsteile der Gemeinde Kyffhäuserland, gibt es nicht. An der historischen Verbindungsstraße, der K 2, auf der in den 1960er-Jahren noch Busse gefahren seien, wie Knut Hoffmann, Bürgermeister der Gemeinde Kyffhäuserland, erzählt, sei durch den Wandel der Zeit über Jahrzehnte nichts gemacht worden. Eine Ende der 1980er-Jahre begonnene Sanierung kam nicht zum Abschluss.

Ein bestehender landwirtschaftlicher Verbindungsweg, der auch nur für diese Zwecke freigegeben ist, ist als öffentliche Straße nicht nutzbar. Die Idee der Gemeinde Kyffhäuserland ist es nun, die alte K 2 als Ortsverbindungsstraße auszubauen, erklärte Hoffmann. Dabei würde es sich um die unterste Straßenkategorie handeln, „die aber völlig ausreichend ist“, so Hoffmann weiter. Beim Bau einer Verbindungsstraße ist die Rede von einer Streckenlänge, die rund drei Kilometer betragen würde.

Es gebe prinzipiell zwei Möglichkeiten, die Maßnahme mittels unterschiedlicher Fördersätze zu realisieren. „Da sind wir jetzt dran“, sagt der Bürgermeister. So solle mit der Planung und Auslotung der Fördermöglichkeiten begonnen werden.

Von großer Bedeutung für die Kommune sei der Bau einer Verbindungsstraße gleich in mehrfacher Hinsicht, betonte der Bürgermeister. So gebe es zum Beispiel in einem Brand- oder Katastrophenfall für die Einsatzkräfte eine weitaus kürzere Verbindung zwischen Kyffhäuser und Badraer Schweiz, als das momentan der Fall ist. Gleiches gelte für Rettungseinsätze.

Als weiteren Grund nannte er die Tatsache, dass die L 1040 von Sondershausen nach Kelbra mittlerweile auch als Autobahnzubringer für die A 38 diene. Und es gebe für diese Strecke, die sich zudem in keinem guten Zustand befinde, keine Umleitungsmöglichkeit.

Zudem sei es das Ziel der Gemeinde Kyffhäuserland, nach dem geplanten Bau der Grundschule in Bendeleben, alle Kinder im Grundschulalter auch auf deren Gebiet zu unterrichten. „Der Schulweg würde dann deutlich kürzer sein“, so Hoffmann hinsichtlich der Schüler aus Badra. Aber auch viele Arbeitnehmer würden davon profitieren.

Teil des Konzeptes einer Verbindungsstraße sei auch die geplante Sanierung der Brücke in Badra, für die bereits der Förderantrag gestellt wurde. Eine neue Straße zwischen besagten Ortsteilen in Verbindung mit der sanierten Brücke würde den Verkehr Richtung Kelbra zum größten Teil um Badra herumführen.