Blutspenden beim DRK weiterhin möglich

Sondershausen.  Mit Zustimmung des Krisenstabs und des Gesundheitsamtes finden sie unter geltenden Sicherheitsbestimmungen statt.

Die Erste-Hilfe-Kurse des DRK-Kyffhäuserkreisverbands, hier der Erste-Hilfe-Ausbilder Sven Oesterheld, sind zunächst bis zum 30. April abgesagt worden.

Die Erste-Hilfe-Kurse des DRK-Kyffhäuserkreisverbands, hier der Erste-Hilfe-Ausbilder Sven Oesterheld, sind zunächst bis zum 30. April abgesagt worden.

Foto: Archiv-Foto: Christoph Vogel

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„Blut spenden ist nach wie vor sehr wichtig“, betont Karl-Heinz Genzel, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kyffhäuserkreisverbands. Dies gelte auch in Zeiten der Coronapandemie. Denn Operationen, oft einhergehend mit lebensrettenden Bluttransfusionen, gibt es weiterhin. „Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.“

Mit Zustimmung des Krisenstabs und des Gesundheitsamtes im Landratsamt des Kyffhäuserkreises sollen unter Einhaltung aller geltender Bestimmungen in Bezug auf die Coronapandemie Blutspende-Termine beim DRK auch künftig stattfinden, informierte Genzel. Der nächste Termin ist am Donnerstag, dem 26. März, in der Zeit von 14 bis 19 Uhr in den Räumlichkeiten des DRK-Kreisverbands in der Hospitalstraße 5, in Sondershausen geplant. Ein weiterer findet am Dienstag, dem 31. März, von 15 bis 19 Uhr auf dem Sportplatz in Oberspier statt.

Erste-Hilfe-Kurse werden ausgesetzt

Durchgeführt werden die Blutspenden von Mitarbeitern des Blutspendedienstes des Südharz-Klinikums Nordhausen mit Unterstützung ehrenamtlicher Helfer des DRK-Kyffhäuserkreisverbands, erklärte Karl-Heinz Genzel. Ausgesetzt sind, zunächst bis zum 30. April, alle Erste-Hilfe Aus- und Fortbildungen des DRK-Kyffhäuserkreisverbands, so Genzel. Für einen am 28. März geplanten Kurs habe man als eventuellen Ausweichtermin den 2. Mai im Blick. Ein für den 6. April geplanter Kurs soll nach jetzigem Stand auf den 9. Mai verschoben werden. Es sei aber jederzeit möglich, sich für Erste-Hilfe-Kurse anzumelden, die zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Karl-Heinz Genzel erklärte zudem, dass der DRK-Rettungsdienst in gewohnter Weise seinen Aufgaben nachkommen wird. Man sei in dieser Beziehung gut aufgestellt. Gleichzeitig richtete er einen Appell an die Bewohner des Landkreises: „Als Vorstandsvorsitzender des DRK-Kyffhäuserkreisverbands möchte ich Sie alle bitten, sich im Kyffhäuserkreis den Erfordernissen, die diese Pandemie uns abverlangt, unterzuordnen“. Dies würde auch den Hilfsorganisationen und Rettungskräften die Arbeit erleichtern. So seien die technischen Voraussetzungen und medizinische Ausstattung der Rettungsdienstfahrzeuge der DIN-Norm entsprechend und die Einhaltung letztgenannter „schon immer im Vordergrund unserer Arbeit“.

Rettungsdienst in keiner Weise gefährdet

Genzel bittet auch darum, bei einem Notfall der Rettungsleitstelle genau mitzuteilen, welche Situation vor Ort bestehe, oder ob es sich um einen Viruspatienten handele. Er verwies auch darauf, dass es bis dato bei allen momentan bestehenden Schwierigkeiten, „noch keine Situation gegeben hat, die in irgendeiner Weise vermuten lässt, der Rettungsdienst wäre gefährdet.“

In diesem Zusammenhang bedankt sich Genzel bei allen Kameraden, die direkt vor Ort den Krankentransport und Rettungsdienst ausüben beziehungsweise absichern. Gleiches gelte für die mehr als 70 Beschäftigten in der stationären und ambulanten Pflege. Und nicht zu vergessen die Mitglieder des Katastrophenschutzes, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren.

Blutspendetermine DRK-Kyffhäuserkreisverband: Donnerstag, 26. März, 14 bis 19 Uhr beim DRK-Kreisverband in der Hospitalstraße 5 in Sondershausen. Dienstag, 31. März, 15 bis 19 Uhr auf dem Sportplatz in Oberspier.

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