Dächer und Fassaden sollen in Heygendorf erneuert werden

Heygendorf  Der Ortschaftsrat von Heygendorf hat schon jetzt klare Vorstellungen für das kommende Jahr definiert.

An der Fassade des Kindergartens in Heygendorf bröckelt es.

An der Fassade des Kindergartens in Heygendorf bröckelt es.

Foto: Patrick Weisheit

Der Ortschaftsrat hat in seiner jüngsten Sitzung unter anderem über angestrebte Projekte für das Jahr 2020 gesprochen. Dabei wurden drei zentrale Objekte benannt.

Zunächst verpflichtete der Ortschaftsbürgermeister Karl-Heinz Weinreich (pl) Steven Abel von der freiwilligen Feuerwehr als Ortschaftsratsmitglied. Wieder vollzählig ging es dann an die Diskussion der Projekte für das kommende Jahr. Da der Haushalt der Stadt Artern, zu der Heygendorf als Ortschaft zählt, wohl erst im November beschlossen und im Dezember genehmigt wird, sind investive Maßnahmen in 2019 unmöglich, weshalb der Fokus schon jetzt auf 2020 liegt. Dann sollen das Dach auf der Turnhalle, das Dach auf dem Gemeindeamt und die Fassade am Kindergarten erneuert werden. „Wir haben an den Dächern zwar Löcher flicken lassen, aber das kann ja keine Dauerlösung sein“, sagt Weinreich. Auch der Kindergarten müsse eine Fas­sadenkur erhalten, nachdem die Renovierungen im Inneren größtenteils abgeschlossen sind.

Der Bürgermeister möchte sich im Zuge dessen um eine Förderung aus dem Leader-Programm bemühen. Dabei handelt es sich um ein Förderprogramm für den ländlichen Raum, über das Projekte bis zu 75 Prozent gefördert werden können. „Das würde uns natürlich sehr weiterhelfen“, sagt Weinreich. Der Bürgermeister werde sich alle drei Projekte zeitnah zusammen mit einer Leader-Verantwortlichen ansehen.

Die restlichen 25 Prozent der Investitionssumme möchte der Ortschaftsrat mit der „Hochzeitsprämie“ bezahlen, die der Ort vom Land als Belohnung für die Fusion mit Artern bekam.

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