Der Warthügel in Greußen rockt wieder

Greußen  Am Freitag und Samstag wird zur 19. Auflage von „Rock am Hügel“ in Greußen eingeladen. Drei DJs und sechs Bands sind am Start.

Auf dem Warthügel bei Greußen laufen die Vorbereitungen für die Veranstaltung „Rock am Hügel" auf Hochtouren, auch gestern wurde fleißig aufgebaut.

Auf dem Warthügel bei Greußen laufen die Vorbereitungen für die Veranstaltung „Rock am Hügel" auf Hochtouren, auch gestern wurde fleißig aufgebaut.

Foto: Peter Georgi

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Am Freitag und Samstag steigt auf dem Warthügel in Greußen die 19. Auflage von „Rock am Hügel“. Musiziert wird auf der Greußener Anhöhe allerdings schon länger. Die Veranstaltung „Rock am Hügel“ ist aus einem zwanglosen Treffen einiger Musiker und Bekannten von Tobias Weber – den meisten nur als „Cocker“ bekannt – hervorgegangen.

„Irgendwann waren es dann so viele, dass daraus eine Veranstaltung entstand“, erklärt Tobias Weber vom gleichnamigen Veranstaltungsservice. Er war es auch, der „Rock am Hügel“ aus der Taufe gehoben hat. Ziel sei es damals gewesen, jungen Musikern und Nachwuchsbands eine Plattform zu bieten, sie zu fördern. Und natürlich, gute Musik zu machen und zu hören. Und das habe sich laut „Cocker“ in den knapp zwanzig Jahren nicht verändert.

Es sind nicht die ganz großen Namen, die den Warthügel rocken, sondern „die Großen der Kleinen“ – gemeint sind die auftretenden Bands. Eröffnet wird das „ultimative Musikertreffen der Region“, wie es der „Rock am Hügel“-Erfinder bezeichnet, mit der DJ-Night am Freitag.

Patrick Legont, Kim Noble und Louis Garcia legen auf. Über Live-Musik von sechs Bands, auf zwei Bühnen, können sich Rockmusik-Fans am Samstag freuen. Diesmal mit dabei sind Boss Rock, Shades of Purple, Harnstein, Mephisto, Leaving Spirit und die Lennium Fighters. Letztere Band ist für Thirsty Thirteen eingesprungen, die kurzfristig absagen mussten. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 20 Uhr.

Probleme, Rockbands zu finden, haben die Veranstalter keine. „Über die Jahre ist es so geworden, dass die Musiker bei uns anfragen“, sagt „Cocker“. Denn mittlerweile genieße die Veranstaltung über die Grenzen Thüringens hinaus einen guten Ruf. Anfragen von Bands nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch aus England oder der Schweiz habe man schon bekommen.

Bei den Vorbereitungen kann sich Tobias Weber auf seine langjährigen Helfer verlassen. Bereits am Sonntag seien einige dafür „auf den Warthügel gezogen“, erzählt er. Unterkünfte bieten ihnen in dieser Zeit Campingwagen. Zusammen haben sie auch einen Verein gegründet, der seit dem Frühjahr eingetragen ist und sich alles auf die Fahne geschrieben hat, was mit Musik und Kultur zu tun hat.

„Es wird wieder gute Musik geben“, gibt er einen Ausblick auf das kommende Wochenende. Gleiches gilt für die Verpflegung. Und wenn das Wetter am Wochenende noch mitspielt, stehe aus „Cockers“ Sicht zwei tollen Rocknächten in Greußen nichts im Weg.

2020 gibt es dann die 20. Auflage. Da will der Verein noch mal einen drauf setzen. „Ein besonderes Highlight wird es definitiv geben“, verrät „Cocker“.

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