Die fleißigsten Stadtradler im Kyffhäuserkreis fahren mehr als 1000 Kilometer

Kyffhäuserkreis  Bei der Aktion im kommenden Jahr soll die Marke von 46.819 Gesamtkilometern von der Premiere im Kyffhäuserkreis gleich wieder geknackt werden.

Die fünf eifrigsten Radfahrer bei der Aktion „Stadtradeln“ im Kyffhäuserkreis wurden jetzt im Landratsamt ausgezeichnet.

Die fünf eifrigsten Radfahrer bei der Aktion „Stadtradeln“ im Kyffhäuserkreis wurden jetzt im Landratsamt ausgezeichnet.

Foto: Timo Götz

Mit 1192 Kilometern, die er in nur drei Wochen auf dem Rad zurückgelegt hat, belegte Thomas Dorsch den ersten Platz beim Stadtradeln im Kyffhäuserkreis. Kaum weniger fleißig trat aber auch Jürgen Hauptmann in die Pedale, der sich mit 1084 Kilometern auf Platz zwei einreihte. Gefolgt von einer Frau: Vera Schmidt erradelte 933 Kilometer und legt weiterhin jeden Tag ihren Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurück, wie sie jetzt bei der Preisverleihung für die eifrigsten Stadtradler im Landratsamt bestätigte. Geehrt wurden dort auch Karl-Heinz Merten (926 Kilometer) und Martin Wechsung (915 Kilometer)

Auch wenn sie von der Zahl der Kilometer, die 205 Teilnehmer bei der Premiere für die Aktion in drei Wochen zusammengeradelt hatten, zunächst geradezu überwältigt war, spornte Landrätin Antje Hochwind-Scheider (SPD) gleich wieder an, das Ergebnis von 46.819 Kilometern im kommenden Jahr bereits zu überbieten. Sie will vor allem noch die Schüler und Lehrer in den Schulen des Kreises motivieren, möglichst viele Kilometer für die Aktion zu erradeln. Viele Kinder und Jugendlichen seien ohnehin täglich mit dem Rad unterwegs und müssten einfach nur die gefahrenen Strecken eintragen. Es könnten aber auch spezielle Radfahr-Angebote für Projekt- und Wandertage entwickelt werden.

Für jeden im Rahmen des Stadtradelns gefahrenen Kilometer stellten die Stadtwerke einen Cent für einen wohltätigen Zweck in Aussicht. Das Unternehmen hielt Wort und übergab 468,19 Euro an den Landkreis. Die Spende soll helfen, das Suchtpräventionsprojekt „Revolution-Train“ für Kinder- und Jugendliche im September anbieten zu können.

„Vielen Dank an alle Radfahrer, die mit jedem Tritt in die Pedale auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisteten und einen Anstoß zum Umdenken für die Mobilitätsentwicklung in unserer Region gaben“, wies Jana Vogler, Vertriebsleiterin der Stadtwerke Sondershausen, auf einen weiteren positiven Aspekt der Stadtradel-Aktion hin.

Zu den Kommentaren