Drei neue Corona-Fälle im Kyffhäuserkreis

Kyffhäuserkreis.  110 Tests im Pflegeheim Roßleben sind allesamt negativ.

Ein Mund-Nase-Schutz liegt im Dreck.

Ein Mund-Nase-Schutz liegt im Dreck.

Foto: Marco Kneise

Als „noch relativ entspannt“ hat Landratsamtssprecher Heinz-Ulrich Thiele am Mittwoch die Corona-Lage im Kyffhäuserkreis eingeschätzt. Dennoch wird das Gesundheitsamt nach einer Stabssitzung personell durch andere Mitarbeiter der Verwaltung verstärkt. Das Testteam wird von vier auf acht Leute verdoppelt. Sechs statt bisher zwei Mitarbeiter kümmern sich um die Hotline. Thiele: „Die Anfragen sind sprunghaft gestiegen.“ Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.

Am Mittwoch wurden drei weitere Corona-Fälle verzeichnet – zwei aus dem Westkreis, einer aus dem Ostkreis. „Es sind Einzelfälle. Sie hängen nicht mit sozialen Einrichtungen zusammen“, so Thiele. Damit werden im Kyffhäuserkreis 18 positiv auf Sars-CoV-2 getestete Menschen betreut – jeweils neun aus den Kreishälften.

Die Zahl der Kontaktpersonen in Quarantäne wuchs auf 140. Davon stammen 88 aus dem Altkreis Artern, 52 aus dem Altkreis Sondershausen. Der sogenannte 7-Tage-Inzidenzwert, der die Positivfälle in Bezug zu 100.000 Einwohnern setzt, liegt bei 14,8. Erst ab einem Wert von 25 erfolgt eine erste Risikoeinstufung.

Die 110 im Awo-Pflegeheim Roßleben genommenen Abstriche fielen allesamt negativ aus. Hier waren eine neue Bewohnerin und eine Mitarbeiterin positiv getestet worden. Auch die restlichen vier Ergebnisse aus dem K&S-Heim in Sondershausen waren negativ. Die Corona-Hotline ist von 9 bis 15 Uhr erreichbar unter Telefon: 03632/741 444.