Festival auf dem Hügel in Greußen

Greußen  Greußener Rock-Open-Air erlebt seine 19. Auflage. Sechs Bands sorgen auf zwei Bühnen für einen rundum gelungenen Samstagabend.

Die Spaßtruppe „Harnstein“ aus Gotha sorgte in ihren Outfits und mit deutschen Texten für Unterhaltung auf dem Warthügel.

Die Spaßtruppe „Harnstein“ aus Gotha sorgte in ihren Outfits und mit deutschen Texten für Unterhaltung auf dem Warthügel.

Foto: Peter Georgi

Heerscharen an Besuchern – das war für Freitagabend Wunschdenken. Regen und Gewitter waren zwar vorhergesagt, aber Greußens Altvordere wussten, die Stadt bekommt das Wenigste ab, es zieht vorbei. Dieser Spruch traf auch für den Freitag zu, und so blieb der trockene Rasen auf dem Hügel trotz der drei DJs auf den Bühnen nur spärlich betanzt.

Am Samstagabend aber hatte der Shuttle-Bus zwischen den Engelsdörfern und Straußfurt ordentlich zu tun, um die vielen Besucher auf den Warthügel nach Greußen zur traditionellen Rocknacht zu bringen.

Sechs Bands auf zwei Bühnen traten auf und das ohne Pause, bis weit in den Morgen wurde gefeiert. Gekonnt moderierte Norbert Kroll wieder durch den langen Abend. Eine junge Band, Leaving Spirit, war extra aus Würzburg angereist – das ist das Besondere an Greußen. Besondere Aufmerksamkeit erreichte die Band „Harnstein“ aus Gotha: mit knallorangen Overalls und Schweißerbrillen standen die Musiker auf der Bühne. Handys wurden gezückt und alles gefilmt. Dem Applaus für die Band folgten Zugaben, begleitet von Feuer- und Glitterregen der Bühnentechniker. So hatte jede Band ihre eigene Art, die Rockmusik an diesem Abend zu zelebrieren.

Es bleibt immer ein Erlebnis, auf dem Hügel bei Musik den Tag gehen zu sehen und die Nacht hereinbrechen zu lassen.

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