Guten Morgen Kyffhäuserkreis: Zahlmittel der Zukunft

Annika Freitag bezahlt gerne mit Bargeld. Trotzdem ist sie auf kontaktloses Bezahlen umgestiegen, und das nicht erst seit Corona.

03/01/2020-Erfurt: Annika Freitag - Portrait - Shooting (Volontaer Mediengruppe Thueringen) (Foto: Sascha Fromm / Thueringer Allgemeine)

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Foto: Sascha Fromm / TA

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Ich bezahle gern mit Bargeld. Bezahle ich mit Karte, weiß ich nach zwei Minuten nicht mehr, wie viel die Brötchen beim Bäcker gekostet haben. Begleiche ich dagegen die Rechnung in bar, erinnere ich mich gut, mit welchen Münzen ich bezahlt habe. Trotzdem bin ich auf kontaktloses Bezahlen umgestiegen, und das nicht erst seit Corona. Kontaktloses Bezahlen ist die Zukunft. Im Vergleich zu den Niederlanden und den skandinavischen Ländern hinkt Deutschland im bargeldfreien Bezahlen um Jahre hinterher.

Bargeld kann verloren gehen. Man wendet Zeit an einem Schalter auf, um es abzuheben, und es kann gefälscht werden. Dagegen geht das Bezahlen mit Karte schneller und, wie wir seit Corona gelernt haben, auch virenfreier. Ob es ohne Bargeld auch weniger Kriminalität gibt, bleibt fraglich. Kriminelle finden vermutlich immer einen Weg, um krumme Geschäfte zu machen.

Ich würde es ebenso begrüßen, wenn sich keine Ein- und Zwei-Cent-Münzen mehr in meinem Portemonnaie ansammeln würden. Setzt sich die EU-Kommission mit ihrem Vorschlag durch, die kleinen Münzen abzuschaffen, würden deren Herstellungskosten eingespart sowie die Mühe beim Zählen und beim Transport. Ich gehe jedenfalls lieber zu dem Bäcker, bei dem ich meine Karte auflegen kann, anstatt im Kleingeld zu wühlen.

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