Jugendfeuerwehren beweisen in Ebeleben ihren Gemeinschaftsgeist

Ebeleben  Die Jugendfeuerwehr aus Berka stellt beim Kreisausscheid im Schwimmbad in Ebeleben zweimal das Siegerteam.

Beim Werfen des 2,5 Kilogramm schweren Leinenbeutels war von der Mannschaft aus Feldengel Genauigkeit gefragt.

Beim Werfen des 2,5 Kilogramm schweren Leinenbeutels war von der Mannschaft aus Feldengel Genauigkeit gefragt.

Foto: Henning Most

Eine Rekordbeteiligung war beim Kreisausscheid der Jugendfeuerwehren in Ebeleben zu verzeichnen. Gastgeber für die Meisterschaft war die Feuerwehr aus Ebeleben. Insgesamt 25 Mannschaften, zwei mehr als im Vorjahr, aus zwölf Jugendfeuerwehren gingen in zwei Altersklassen (6-9 Jahre und 10-18 Jahre) an den Start.

„Auf dem Gelände des Freibades fanden wir optimale Bedingungen vor, die Kameraden haben gute Arbeit geleistet“, lobte Kreisjugendfeuerwehrwart Sebastian Thiersch.

Die Teilnehmer mussten fünf Stationen absolvieren: Gruppenstafette, Schlauchkuppeln nach Zeit, Feuerwehrknoten, Leinenbeutel-Zielwurf und Fragen zu den Themen Technik, Brandschutz und Politik beantworten. Neben den Kreismeistertiteln gab es einen Wanderpokal für die beste Gruppenstafette zu gewinnen. Pokale und Medaillen wurden von der Landrätin gestiftet.

In der Altersklasse der Sechs- bis Neunjährigen hatte die Mannschaft aus Berka mit 35 Punkten die Nase vorn, vor der Startgemeinschaft Hohenebra/Nierderspier / Oberspier (29) und Ebeleben (28). Bei den Älteren siegte ebenfalls Berka (69), vor Ebeleben I (68) und Ebeleben II (65). In der Altersklasse 6-9 Jahre ging der Wanderpokal an Berka, in der Altersklasse 10-18 Jahre an Ebeleben I. In der Wertung für den Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren lag Ebeleben (mit 924 Punkten) vor Greußen (796 Punkte). Beide Wehren haben sich damit für die nächste Runde qualifiziert.

Sebastian Thiersch nannte den Gemeinschaftssinn unter den Jugendfeuerwehren vorbildlich. „Einige üben gemeinsam und unternehmen auch viel zusammen, das stärkt den Zusammenhalt, und das soziale Umfeld stärkt auch über die eigene Ortsgrenze hinaus“, sagte Thiersch. Es würde eine qualitativ gute Jugendarbeit gemacht wie in größeren Feuerwehren. Durch die vielen Wettkämpfe im Jahr, welche die einzelnen Jugendfeuerwehren durchführen, käme man viel zusammen und könnte so das Gelernte auch stets anwenden und vergleichen.

Am Rande der Veranstaltung gab es verschiedene Auszeichnungen. Nataly Weidhaus erhielt die Ehrenspange der Kreisjugendfeuerwehr Sondershausen in Bronze für mindestens fünf Jahre aktiven Dienst in der Jugendwehr. Andreas Sorber aus Ebeleben und Raphael Weise aus Grüningen erhielten die Ehrennadel der Thüringer Jugendfeuerwehr in Bronze.

Mirco Scholz aus Oberspier wurde mit der Ehrenspange der Thüringer Jugendfeuerwehr in Bronze geehrt.

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