Kalbsrieth und Artern bleiben weiter oben dran

Kreisoberliga KSV bleibt auch in Auleben schadlos und war eine Nacht Tabellenführer. Reinsdorf weiter erfolgreich. VfB gewinnt knapp in Bad Frankenhausen

Der VfB Artern (in Rot) entführt alle drei Punkte aus Bad Frankenhausen.

Der VfB Artern (in Rot) entführt alle drei Punkte aus Bad Frankenhausen.

Foto: Julia Ritter

SV BW Bad Frankenhausen II – VfB Artern0:1 (0:1)

Es war ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Und über ein Unentschieden hätte sich auch keiner beschweren können. Artern hat extrem stark angefangen und die Gastgeber kaum aus der eigenen Hälfte kommen lassen. Beste Möglichkeit war als Jonas Langner den Ball nur noch ans eigene Lattenkreuz klären konnte. Da hätte es schon 0:1 stehen müssen. Dann aber kamen auch die Hausherren besser ins Spiel und zu immer mehr Chancen. Die entscheidende Szene war dann kurz vor dem Halbzeitpfiff. Eine Unachtsamkeit nach einer Ecke: Rüdiger wurde außer Acht gelassen und machte das Ding rein. Ganz im Stile einer Spitzenmannschaft. In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Spiel, in der aber die Gastgeber mehr vom Spiel haben. So hatte Artern einmal großes Glück als ein Schuss vom Innenpfosten wieder nach draußen springt. Am Ende hat Artern das Spiel verwaltet.

SV National Auleben – Kalbsriether SV0:1 (0:1)

Vor der Rekordkulisse von 175 Zuschauern hat Kalbsrieth das Topspiel in Auleben knapp mit 1:0 gewonnen und damit den Gastgebern die erste Heimniederlage zugeführt. Die Gäste bleiben beim sechsten Sieg im siebenten Spiel weiter Spitze. In der ersten Halbzeit bot Auleben eine ganz schwache Vorstellung und enttäuschte auf der ganzen Linie. Die Hausherren waren total von der Rolle, fanden zu keiner Phase ins Spiel und hatten im ersten Durchgang keine Torchance. Nach knapp einer halben Stunde dann das Tor des Tages für die Gäste. Bei einen scharfen 20 Meter Freistoß von Schrake war National-Torwart Henning noch dran, der Ball sprang von der Lattenunterkante zum 0:1 ins Auleber Tor. Ein weiterer Freistoß von Körlin ging knapp am Tor vorbei. Das waren dann auch die einzigen Höhepunkte im ersten Durchgang. Zur Pause enttäuschte Zuschauer auf den Rängen. In der zweiten Halbzeit konnte sich Auleben steigern und hatte nun auch einige Chancen. Ihr Torjäger Paul Mietz war im ganzen Spiel abgemeldet und konnte nichts für den Angriff tun. Die besten Auleber Möglichkeiten war ein Strube-Freistoß, der knapp vorbei ging. Und ein Wille-Schuss aus fünf Metern ging übers Gästetor. In der 80. Minute der Negativhöhepunkt im Spiel, als Gästespieler Sylla nach grobem Foul an Ludwig mit Rot vom Platz flog.

SpG Reinsdorf – LSG Oberheldr.2:1 (1:0)

Die Gäste kamen gut aus den Startlöchern und ließen Ball und Gegner laufen. Die erste brenzlige Situation musste aber Oberheldrungen überstehen. Einen zu kurzen Abschlag nahm Robert Schmidt direkt, sein Aufsetzer sprang aber ganz knapp am Tor vorbei. Im Anschluss eine sehr unglückliche Szene, die Oberheldrungener Plötz und Plischka krachten beim Kopfball heftig zusammen und mussten blutüberströmt ausgewechselt werden; gute Besserung. Die LSG war nach den Wechseln kurz unaufmerksam und erlaubte sich einen Querschläger im Strafraum, Robert Schmidt war zur Stelle und stellte auf 1:0 (30.). Nach der Pause ein ähnliches Bild, Oberheldrungen lief unermüdlich an, tat sich aber schwer, klare Chancen zu erspielen. Von den Hausherren kam recht wenig, als aber ein hoher Ball einem Gästespieler auf die Hand fiel, gab es Elfmeter. Schmidt blieb erneut cool und erhöhte auf 2:0. In der Folge versuchte die LSG alles, aber zunächst krachte ein Kopfball von der Latte zurück ins Spielfeld und auch aus dem Gewühl nach einer Ecke rollte der Ball knapp am Gehäuse vorbei. Reinsdorf machte es trotzdem noch einmal spannend und erlaubte sich in der 90. Minute einen Schnitzer in der Abwehr, Gärtner bedankte sich und schoß wuchtig ein. Reinsdorf brachte die knappe Führung aber über die Zeit und ist mit nun elf Zählern sehr gut aus den Startlöchern gekommen.

LSG Großwechsungen – TSV Westerengel2:0 (0:0)

Richtig leid tun kann einem der TSV Westerengel. Trotz einer guten Leistung und eigenen Chancen, ein Tor zu schießen, gehen die Jungs von René Sennewald wieder als Verlierer vom Platz. Das Duell Tabellenerster gegen den Letzten wurde für die Wechsunger nicht zum Sonntagsspaziergang. Bei herrlichem Spätsommerwetter und vor 145 Zuschauern gewann Großwechsungen gegen Westerengel mit 2:0. Der Spitzenreiter tat sich lange schwer, haderte wieder mit der Chancenverwertung. In der ersten Halbzeit konnten Riedel und Pflug drei Großchancen nicht nutzen. So ging es für die Gäste mit einem 0:0 in die Pause. In der zweiten Halbzeit ein Spiel fast nur in Richtung Gästetor. Nach knapp einer Stunde Ecke von rechts für Wechsungen, Sondermann stand goldrichtig und köpfte zum 1:0 ein. Es blieb spannend solange es nur 1:0 stand. Dann in der vorletzten Minute die Entscheidung. Kramer spielte einen langen Ball in den Lauf von Riedel, der erzielte mit einem Lupfer über den Torwart den 2:0-Endstand.

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