Kinder finden noch scharfe Panzergranaten an der Hohen Schrecke

Hohe Schrecke.  Feuerwehr und Kampfmittelbeseitiger waren im Einsatz. Die Kinder hatten nach dem Fund alles richtig gemacht.

Bei einer Wanderung auf dem Gelände eines ehemaligen Standortes der sowjetischen Armee bei Lossa machten Kinder den Munitionsfund.

Bei einer Wanderung auf dem Gelände eines ehemaligen Standortes der sowjetischen Armee bei Lossa machten Kinder den Munitionsfund.

Foto: Feuerwehr Roßleben / Silvio Dietzel

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Am frühen Freitagabend informierten Kinder die Polizei und die Feuerwehr über einen Munitionsfund an der Hohen Schrecke.

Bei einer Wanderung auf dem Gelände eines ehemaligen Standortes der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD) bei Lossa machten Kinder einen Munitionsfund. Vorbildlich informierten sie die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr.

Die Freiwillige Feuerwehr Roßleben sicherte den Fundort bis zum Eintreffen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes weiträumig ab.

Die Kampfmittelbeseitiger der Firma Tauber identifizierten die gefundene Munition als je ein 45er Panzerabwehrgeschoss sowie ein 85er Panzergeschoss, welches aus den Beständen der sowjetischen Streitkräfte stammt. Beide Geschosse waren noch scharf und wurden vom Kampfmittelräumdienst gesichert.

Nordwestlich von Lossa unterhielt die sowjetische Armee im Waldgebiet beidseits der L 217 in Richtung Wiehe eine große Kasernenanlagen für die Truppen, die im militärischen Sperrgebiet Hohe Schrecke ihre Übungsgebiete und Raketen-Abschussanlagen hatten.

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