Kyffhäuserkreis beendet eigene Suche nach vermeintlichem Krokodil

Sondershausen.  Der Kyffhäuserkreis will die eigene Suche nach dem vermeintlichen Krokodil in der Unstrut aufgeben. Dafür soll nun ein Experte eingeschaltet werden.

Feuerwehrfahrzeuge stehen am Ufer der Unstrut, nachdem hier eine Frau ein Krokodil gesichtet haben will.

Feuerwehrfahrzeuge stehen am Ufer der Unstrut, nachdem hier eine Frau ein Krokodil gesichtet haben will.

Foto: Sebastian Willnow

Die eigene Suche nach dem Krokodil in der Unstrut wird aufgegeben. Die Fotofalle werde nun abgebaut, erklärte das Landratsamt im Kyffhäuserkreis am Montag. Dafür soll nun ein deutschlandweiter Experte eingeschaltet werden. Den Namen des Experten wollte Heinz-Ulrich Thiele vom Landratsamt nicht nennen.

Der Mann sei von Mitarbeitern des Zoos Leipzig und Erfurt nach einer Beratung am Montag empfohlen worden. In den kommenden Tagen soll der Experte sich das Gebiet und eventuelle Spuren am Ufer der Unstrut bei Schönewerda genauer ansehen.

Das Verbot im Fluss zu baden, zu angeln oder mit einem Boot zu fahren bestehe deshalb weiterhin. Auch im Uferbereich und auf dem Unstrut-Radweg dürfen sich demnach keine Personen aufhalten, so Thiele.

Am Sonntag vor einer Woche soll eine Pferdebesitzerin ein Krokodil am Ufer der Unstrut gesichtet haben. Eine großangelegte Suche nach dem Tier war aber bisher erfolglos geblieben.

Der Landkreis hatte daraufhin ein Huhn als Köder ausgelegt und eine Fotofalle aufgebaut, um das Krokodil fotografieren zu können.