Kyffhäuserkreis: Welche Babynamen 2022 am beliebtesten waren

Kerstin Fischer
| Lesedauer: 2 Minuten
Auch alte Vornamen sind beliebt: Über ihren kleinen Friedrich Fracke freuten sich am 13. Juni 2022 Carina Fracke aus Allstedt und Florian Daum aus Wettelrode. (Archivbild)

Auch alte Vornamen sind beliebt: Über ihren kleinen Friedrich Fracke freuten sich am 13. Juni 2022 Carina Fracke aus Allstedt und Florian Daum aus Wettelrode. (Archivbild)

Foto: Carina Fracke

Kyffhäuserkreis.  Wer steht ganz vorn in der Vornamensstatistik der Kyffhäuserregion?

Jahr für Jahr grübeln im Kyffhäuserkreis Hunderte werdende Eltern über einer Namen für ihr Kind. Modern und individuell sollte er sein und manchmal auch ausgefallen.

Bundesweit lagen im vergangenen Jahr Emilia und Noah an der Spitze – zwei Namen, die sich bereits länger in den Top Ten finden. Ben rutschte dagegen weiter ab. Platz 2 und 3 belegen Mia und Sophia bei den Mädchen und Mattheo und Elias bei den Jungs.

Wie schon im Vorjahr fanden auch im Standesamtsbereich Sondershausen frisch gebackene Eltern den Vornamen Emilia besonders schön und katapultierten ihn zusammen mit Emma 2022 wider an die Spitze des jährlichen Rankings. Platz 2 teilen sich Amy, Anna, Hanna, Jette, Leni, Lia, Mathilda, Nele und Valentine, wie aus der Sondershäuser Statisik weiter hervorgeht.

Rückgang bei den Geburtenzahlen

Bei den Jungs liegt Max auf Platz 1, gefolgt von Aaron, Milan, Oskar, Richard, Theo und Toni. Insgesamt registrierte das Sondershäuser Standesamt im abgelaufenen Jahr 288 Geburten. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Jahr zuvor. 2021 hatten 342 Babys in der Entbindungsstation des Sondershäuser KMG-Klinikums das Licht der Welt erblickt.

Vor sechs Jahren wies die Statistik der einzigen Geburtsstation im Kyffhäuserkreis sogar noch 415 Babys aus. Deren Eltern kommen längst nicht nur aus dem Kyffhäuserkreis. Auch aus den benachbarten Landkreisen Nordhausen, Sömmerda oder Mühlhausen oder Kelbra im nah gelegenen Sachsen-Anhalt kommen Mütter zur Entbindung nach Sondershausen.

In Sangerhausen führt diesmal Leni die Statistik des dortigen Standesamtes bei den weiblichen Vornamen an. Platz 2 teilen sich Frieda und Ida.

Bei den beliebtesten Jungennamen konnte Theo alle abhängen, gefolgt von Elias und Leo. „Eine echte Überraschung war auf der Vornamensliste nicht auszumachen. Fakt ist: Eltern mögen es immer noch kurz“, heißt es auf Nachfrage bei der Sangerhäuser Stadtverwaltung.

Die Anzahl der beurkundeten Geburten in der Kreisstadt hinter der Landesgrenze in Sachsen-Anhalt gibt Stadt-Sprecherin Marina Becker mit 575 an. Sangerhausen ist ebenfalls Geburtsort vieler kleiner Neubürger im Kyffhäuserkreis.