Leichtes Beben reißt Sondershäuser aus dem Schlaf

Sondershausen  Geräusche und Erschütterungen aus dem Erdreich gehen auf ein seismisches Ereignis mit Stärke 2,7 unter dem ehemaligen Kaliabbaugebiet zurück.

Altlasten im Zusammenhang mit dem Kalibergbau der vergangenen Jahre werden im Raum Sondershausen aufgearbeitet. Durch Verfüll-Arbeiten im ehemaligen Kaliabbaugebiet Nordfeld bei Neuheide sollen Spannungen im Gestein abgebaut und solche Erdstöße wie zuletzt am Dienstagmorgen verhindert werden. Das Archiv-Bild zeigt die ehemalige Abraumhalde vom Bergwerk Glückauf Sondershausen.

Altlasten im Zusammenhang mit dem Kalibergbau der vergangenen Jahre werden im Raum Sondershausen aufgearbeitet. Durch Verfüll-Arbeiten im ehemaligen Kaliabbaugebiet Nordfeld bei Neuheide sollen Spannungen im Gestein abgebaut und solche Erdstöße wie zuletzt am Dienstagmorgen verhindert werden. Das Archiv-Bild zeigt die ehemalige Abraumhalde vom Bergwerk Glückauf Sondershausen.

Foto: Dirk Bernkopf

Lautes Rumpeln und Knacken aus dem Untergrund riss Menschen in Stockhausen, Neuheide und auch in der Sondershäuser Hammatalstraße am Dienstag kurz nach 4.30 Uhr aus dem Schlaf. Aus 900 Meter Tiefe seien die Geräusche und damit verbunden leichte Erschütterungen an die Erdoberfläche gedrungen. So beschreibt Thomas Kießling, der technische Geschäftsführer des Bergwerksbetreibers Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft (GSES) das seismische Ereignis, dass am Dienstag in aller Frühe einige Sondershäuser in Unruhe versetzte.

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