Nordhausen II bleibt zu Hause eine Macht

Nordhausen  Fußball-Oberliga: Wacker-Reserve dreht gegen Hohenstein-Ernstthal einen Halbzeitrückstand. Siegtreffer fällt durch ein Eigentor

Sichere Beute: Hohenstein-Ernstthals Keeper Dominik Reißig fängt den Ball vor den Nordhäusern Marcus Vopel (3.v.l.) und Leonard Meitzner (2.v.r.) ab

Sichere Beute: Hohenstein-Ernstthals Keeper Dominik Reißig fängt den Ball vor den Nordhäusern Marcus Vopel (3.v.l.) und Leonard Meitzner (2.v.r.) ab

Foto: Christoph Keil

Der FSV Wacker Nordhausen II bleibt in der Fußball-Oberliga weiterhin eine Heimmacht. Gegen den VfL Hohenstein-Ernstthal setzten sich die Schützlinge von Trainer Philipp Seeland auf dem Kunstrasenplatz des Albert Kuntz Sportparks nach 1:2-Halbzeitrückstand noch mit 3:2 durch und bleiben damit seit dem Oktober des vergangenen Jahres auf eigenem Geläuf unbesiegt.

Felix Schwerdt (28.), Kenan Smajlovic (50.) sowie ein Eigentor (66.) machten den vierten Saisonsieg der Nordhäuser Reserve und den vierten dreifachen Punktgewinn im fünften Heimeinsatz der Serie perfekt. Kamil Popowicz hatte die Gäste, die nach dem 2:3 weiterhin auf ihren ersten Saison-Auswärtssieg warten müssen, durch seinen Doppelpack vor dem Seitenwechsel (32./41.) in Front gebracht.

Insgesamt wäre ein Punktgewinn für Hohenstein-Ernstthal aber auch mehr als schmeichelhaft gewesen. Das Ergebnis habe nicht die wirklichen Kräfteverhältnisse auf dem Platz widergespiegelt, betonte Wacker-Coach Seeland. Bereits vor dem Handelfmeter-Treffer von Schwerdt hätten die Platzherren vorne liegen müssen, doch Kirchner nutzt seine große Gelegenheit nicht aus. Auch nach dem Führungstreffer gelang es der Seeland-Elf nicht, nachzulegen. Zwar stießen Jonas Ernst und Vladimir Kovac vielversprechend über die Außenpositionen vor, verpassten aber den finalen Pass.

Ein Volleyschuss in den Winkel sowie ein Lupfer von Popwicz stellten den Spielverlauf auf den Kopf. „Wir sind in der Halbzeit aber ganz ruhig geblieben“, berichtete Seeland. Und das machte sich bezahlt: Zunächst gelang Smajlovic nach einer Ecke aus rund 16 Metern das 2:2, und dann bugsierte ein gegnerischer Akteur Kirchners Querpass in die Maschen (66.). Dass der eingewechselte Hagen Pietsch nach zwei Fouls mit gelb-roter Karte in der Nachspielzeit noch vom Platz flog und ein eigener vierter Treffer wegen Abseits keine Anerkennung fand, änderte am Nordhäuser Heimsieg nichts mehr.

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