Riesenstollen, Eislaufen und weihnachtliches Flair

Sondershausen.  Mehr als 30 Händler, dazu Attraktionen wie ein Puppentheater und eine Eislaufbahn, locken viele Besucher in die Sondershäuser Innenstadt.

In der Sondershäuser Innenstadt wurde der Start in den Advent gefeiert. Viele weihnachtliche und Mitmach-Angebote lockten zahlreiche Besucher an.

In der Sondershäuser Innenstadt wurde der Start in den Advent gefeiert. Viele weihnachtliche und Mitmach-Angebote lockten zahlreiche Besucher an.

Foto: Christoph Vogel

In der Fußgängerzone herrscht rege Betriebsamkeit, Hunderte Passanten sind unterwegs. An vielen Ständen und aus Geschäften zwischen Galerie und Johann-Karl-Wezel-Straße erklingen Weihnachtslieder, der Duft von Glühwein und Weihnachtsgebäck macht sich breit. Anlass für die belebte Innenstadt ist der „Start in den Advent“, eine von der Stadt Sondershausen initiierte Veranstaltung, in Verbindung mit einem verkaufsoffenen Sonntag. Zu den Höhepunkten zählt die Eislaufbahn auf dem Markt, die gleich nach der gestrigen Eröffnung vor allem von Kindern und Jugendlichen in Beschlag genommen wird. In einem leerstehenden Geschäft in der Galerie gibt es weihnachtliche Bastelangebote – zwischenzeitlich sind hier alle Plätze besetzt. Auch die Aufführung des Puppentheaters „Doncalli“, die eine Etage darüber stattfindet, ist gut besucht. Viele sehen auch beim Anschnitt eines fast drei Meter langen Weihnachtsstollens, gefertigt von der Konditorei am Rathaus in Artern, zu und unterstützten mit dem Verzehr und einer Spende einen guten Zweck. Denn die Erlöse sind für das Trägerwerk Soziale Dienste, Frauenhaus und Wohngruppe, in Berka bestimmt.

Mehr als 30 Händler bieten in der Fußgängerzone ihre Waren feil. Darunter auch weihnachtliche Gestecke und Adventskränze. Mit Brezeln, Kuchen, Stollen, weihnachtlichem Gebäck und Deftigem ist auch für den Hunger beim ausgiebigen Stadtbummel gesorgt. Die Sondershäuser Marktmeisterin Heidrun Schinköth-Heise äußert sich zufrieden über die Veranstaltung. Das Wetter dafür sei gut, das Angebot stimme und es seien viele Leute unterwegs. Die Leute sollen in die Geschäfte gehen und vielleicht das eine oder andere Weihnachtsgeschenk erstehen, aber auch die Angebote der Cafés und Gaststätten nutzen, erklärt die Marktmeisterin zum Konzept. Ein paar Händler mehr hätte sie sich gewünscht, merkt sie noch an. Aber diese für Tage wie den 1. Advent zu bekommen, wo in der ganzen Region ähnliche Veranstaltungen sind, sei sehr schwierig. Unterstützt wurde der Start in den Advent auch von vielen hiesigen Vereinen, sagt die Marktmeisterin, die das Engagement zu schätzen weiß.

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