Sascha Sauermann begeistert Kinder beim Fußballcamp

Görsbach  Bereits zum zweiten Mal war der Nachwuchs auf dem Sportplatz in Görsbach zu einer Ferienveranstaltung eingeladen

Viel Spaß hatten die Kinder und Jugendlichen beim zweiten Fußball-Camp mit Trainer Sascha Sauermann (kleines Bild) auf dem Sportplatz in Görsbach.Fotos: Sandra Arm

Viel Spaß hatten die Kinder und Jugendlichen beim zweiten Fußball-Camp mit Trainer Sascha Sauermann (kleines Bild) auf dem Sportplatz in Görsbach.Fotos: Sandra Arm

Foto: Sandra Arm

Drei Tage Fußball pur mit viel Spaß und Begeisterung: 15 fußballbegeisterte Kinder und Jugendliche folgten dem Aufruf von Sascha Sauermann, Trainer und Mittelfeldspieler beim Kreisligisten Blau-Gelb Görsbach und meldeten sich für das Herbstferien-Camp in dessen Fußballschule an.

Erstmals hatte Sauermann ein solches Camp in den Sommerferien angeboten – mit Erfolg. 13 Kinder nahmen daran teil. Jetzt gab es die zweite Auflage auf dem Görsbacher Fußballplatz.

„Wir hatten sechs Kinder, die schon beim ersten Camp im Sommer dabei waren , die anderen waren neu. Das hat mich sehr gefreut“, sagt Sauermann. Zumal er die Altersgrenze nach oben hin offen ließ: „Ich wollte mal schauen, wie das angenommen wird.“

Die Rückmeldungen auf das Camp waren durchweg positiv. Sauermann ist zufrieden. Zumal das Wetter richtig gut mitspielte, selbst am Dienstag, als dunkle Wolken mit Schauern über den Südharz zogen. Pünktlich zum Trainingsstart ließ der Regen nach.

Auf dem Platz wurde an den drei Tagen einiges geboten. Im Vergleich zum ersten Camp wurden die Übungen mit dem runden Leder ein wenig variiert. „Wir haben diesmal viel gespielt, viel mehr als noch beim ersten Mal. In kleinen Gruppen ging es Drei-gegen-Drei, gearbeitet wurde besonders an der Technik und zur Erwärmung gab es einige Fangspiele“, so Sauermann.

Der Klassiker unter den Fangspielen, Hase und Jäger, kommt auch bei den Kids gut an. Zunächst werden drei Nachwuchsspieler als Jäger benannt. Derweil sind die übrigen Spieler als Hasen mit einem Leibchen gekennzeichnet. Nun versuchen die Jäger, ihnen die Leibchen abzuluchsen. „Bewegung, Bewegung, Bewegung. Wer steht, verliert“, treibt Sascha Sauermann seine Schützlinge an.

Es gibt mehrere Runden, sodass jeder mal in die Rolle des Jägers schlüpfen darf. Nach den kleinen Aufwärmrunden mit den unterschiedlichen attraktiven Fangspielen kommt der Fußball erst richtig ins Rollen.

Wie zum Beispiel in kleineren Wettbewerben, bei denen die Kinder gegeneinander antreten – am Abschlusstag beispielsweise beim Jonglieren. Der Beste der Teilnehmer schafft über 60 Kontakte. Doch was so einfach aussieht, hat seine Tücken. Ein Junge fragt Sauermann, ob es für das Jonglieren einen Trick gäbe? „Üben, das ist der Trick“, entgegnet er dem Jungkicker. Aller Anfang ist schwer.

Und es bleibt kein Wunsch der Kinder unerfüllt. So hatten sie sich ein Fußball-Turnier sowie das Linienschießen auf das Tor gewünscht. „Das Linienschießen ist einfach immer wieder der Favorit“, erzählt Sauermann aus Erfahrung.

Wie im Fluge vergingen die drei Camptage in den Herbstferien. Die Eltern blickten als Zaungäste in leuchtende Kinderaugen und wollen schon den Termin für das nächste Fußballcamp erfahren. Sascha Sauermann bleibt ihnen zum Abschied allerdings einen festen Termin schuldig: „Entweder in den Oster- oder Sommerferien des kommenden Jahres. So genau weiß ich es noch nicht, wann es das nächste Camp geben wird.“

Fest steht: Eine dritte Auflage wird es auf jeden Fall geben. Schließlich will er die Kinder weiterhin begeistern.

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