Sondershäuser Patrick Kurth will zurück in Bundestag

Patrick Kurth (Mitte) mit Schatzmeister Peter Zimmermann (Eichsfeld) sowie der stellvertretenden Wahlkreisvorsitzenden Thekla Lottermoser (Kyffhäuserkreis) bei der Nominierungsveranstaltung am 31. Mai.

Patrick Kurth (Mitte) mit Schatzmeister Peter Zimmermann (Eichsfeld) sowie der stellvertretenden Wahlkreisvorsitzenden Thekla Lottermoser (Kyffhäuserkreis) bei der Nominierungsveranstaltung am 31. Mai.

Foto: Patrick Kurth/FDP

Kyffhäuserkreis.  Der gebürtige Sondershäuser Patrick Kurth wurde als Direktkandidat der FDP zur Bundestagswahl für den Wahlkreis 189 nominiert.

Die FDP im Wahlkreis 189 (Eichsfeld, Nordhausen, Kyffhäuser) hat am Montagabend den Sondershäuser Patrick Kurth (44) zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl im September nominiert. Das teilten die Liberalen mit. Kurth wurde von den Kreisverbänden vorgeschlagen und ohne Gegenkandidaten einstimmig gewählt. Neben der Wahlkreiskandidatur solle er auch auf der Landesliste kandidieren.

Patrick Kurth war bereits von 2005 bis 2013 Bundestagsabgeordneter. Als die FDP 2013 bei der Wahl an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte, heuerte er bei Flixbus an.

„2021 trete ich erneut für den Bundestag an, weil Thüringen in Berlin stärker stattfinden muss“, so Kurth. Vor allem die Demografie und ländliche Räume, aber auch innovative Unternehmen wolle er thematisieren. Diese seien im Wahlkreis präsent, in Berlin aber kaum beachtet. Zudem wolle er in den Ausschuss Kultur und Medien: „Thüringen ist Kultur und Medienland. Die Produktionen aber finden woanders statt und die Kultur muss ums Überleben kämpfen. Hier ist viel mehr Mittelstandspolitik vorhanden, als viele glauben.“