Sondershausen: Initiative stellt Ergebnisse vor

In dieser Woche lud das Team der Thüringischen Initiative für Integration, Nachhaltigkeit, Kooperation und Aktivierung (Thinka) zum Neujahrsempfang ins Hasenholz-Östertal-Centrum viele Gäste ein.

In dieser Woche lud das Team der Thüringischen Initiative für Integration, Nachhaltigkeit, Kooperation und Aktivierung (Thinka) zum Neujahrsempfang ins Hasenholz-Östertal-Centrum viele Gäste ein.

Foto: Janine Skara

Sondershausen.  Die Thüringischen Initiative für Integration, Nachhaltigkeit, Kooperation und Aktivierung (Thinka) lud zum Neujahrsempfang nach Sondershausen.

Um Kooperationspartnern, Vertretern der Stadtverwaltung und des Landratsamtes die Ergebnisse des Projektes vorzustellen, lud das Team der Thüringischen Initiative für Integration, Nachhaltigkeit, Kooperation und Aktivierung (Thinka) zum Neujahrsempfang ins Hasenholz-Östertal-Centrum (HOC) ein.

Thinka leiste Sozialraum-, Einzelfall- und Netzwerkarbeit, erläuterte Projektmitarbeiterin Susanne Stadermann. Seit rund zehn Jahren werden ihr zufolge in ganz Thüringen 24 solcher Projekte ins Leben gerufen, um generationsübergreifende Aktionen zu generieren und unterschiedliche Kulturen zusammenzubringen.

Mit der Gründung des Sondershäuser Projektes im Hasenholz-Östertal im Juli 2022 würden bereits zwei Thinka-Initiativen im Kyffhäuserkreis geführt. Die Stadt Sondershausen habe gemeinsam mit der FAU und dem Landkreis einen Kooperationsvertrag zur Zusammenarbeit geschlossen. Unter anderem sollten die Wohngebiete durch gute Zusammenarbeit für die Bewohner attraktiv gestaltet werden. So solle beispielsweise der neu geplante Abenteuerspielplatz im Hasenholz-Östertal durch das Thinka-Projekt als Naturerfahrungsraum neu aufgebaut werden. Im HOC stünden Handy- und Computerkurse für Senioren, Kräuterstammtisch, Frauensportgruppe, Nachhilfekurse oder Nähkurse für Kinder zur Verfügung. Da sich die Suche nach einem weiteren Stadtteilbüro im Borntal als schwierig herausgestellt habe, arbeiteten die Thinka-Mitarbeiter in einer mobilen Anlaufstelle. „Auch so können wir mit den Menschen in Kontakt kommen und erfahren ihre Probleme oder Verbesserungswünsche“, so Stadermann.

Seit dem Projektstart vor sechs Monaten betreuen die Mitarbeiter den Angaben zufolge rund 130 Einwohner im Alter zwischen 17 und 90 Jahren und helfen beim Ausfüllen von Anträgen, Vermittlung von Praktika oder persönlichen Themen.