Sondershausen: Kitabesuch nur jede zweite Woche

Sondershausen.  Der eingeschränkte Regelbetrieb in den Kindergärten in Sondershausen startet ab 25. Mai. Dann sollen Kinder wochenweise im Wechsel betreut werden.

Garderobe in einem Kindergarten.

Garderobe in einem Kindergarten.

Foto: Dirk Bernkopf

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Ab 18. Mai erweitert die Stadt Sondershausen die Notbetreuung in ihren Kindergärten. Dann sollen auch alle Vorschulkinder und Geschwisterkinder betreut werden. Das teilte die Stadt Sondershausen am Donnerstag mit. Ab 25. Mai werde dann der eingeschränkte Regelbetrieb in allen Kindertageseinrichtungen beginnen. Aufgrund der Auflagen des Landes Thüringen können die Kinder aber nur im wöchentlichen Wechsel und nur von 7 bis 15.30 Uhr betreut werden. Eine Notbetreuung sei ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich, erläuterte Bürgermeister Steffen Grimm (pl). Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.

Die festgelegten Hygienemaßnahmen im Rahmen des Infektionsschutzes bedeuten für die Kindergärten einen deutlich höheren Personalbedarf, mehr Platz pro Kind im Gruppenraum (für 1- bis 3-Jährige 6 Quadratmeter, für 3- bis 6-Jährige 4 Quadratmeter pro Kind) und die Beständigkeit der Gruppenzusammensetzung. Aus diesem Grund sollen Kinder im einwöchigen Wechsel in festgelegten Gruppen den Kindergarten besuchen. In der zweiten Woche müssen sie zu Hause betreut werden. Nur so könne die gleichberechtigte Teilhabe aller Kinder an Kindertagesbetreuung ermöglicht werden, heißt es.

Aktuell arbeite man daran, die Vorgaben praxisnah zu organisieren und umzusetzen. Dies betreffe insbesondere die Schaffung von notwendigen Hygienemaßnahmen, von ausreichenden räumlichen Voraussetzungen und der Organisation des notwendigen pädagogischen Personals.

In den letzten Tagen wurden Beratungen zwischen allen Sondershäuser Trägern und Kitaleitungen durchgeführt. Weiterhin fand eine kurzfristige Beratung zwischen allen Bürgermeistern des Landkreises statt.

Für die erweiterte Notbetreuung ab 18. Mai für alle Vorschulkinder und Geschwisterkinder sollen sich Eltern bei Bedarf umgehend telefonisch mit ihrer Kindergartenleitung in Verbindung setzen, um ihr Kind für die nächste Woche anzumelden. Die Öffnungszeit während der Notbetreuung ist in dieser Woche von 6 Uhr bis 17 Uhr.

Für den eingeschränkten Regelbetrieb ab 25. Mai werde ein wöchentliches Wechselsystem in den Einrichtungen erarbeitet. Im Laufe der nächsten Woche werden Eltern von den Einrichtungen über die Gruppen- und Wocheneinteilung informiert, auch über die wichtigsten Verhaltensregeln und Anforderungen des Infektionsschutzes (zum Beispiel Bringen und Abholen der Kinder, Kontaktreduzierung).

Sollte es zum erneuten Anstieg des Infektionsgeschehens kommen, was nicht ausgeschlossen werden kann, müsse die Stufe der Öffnung wieder zurückgenommen werden und wieder die Notbetreuung greifen, teilte die Stadtverwaltung mit.

Über die Verfahrensweise zur Zahlung der Elternbeiträge und einer Erstattung werde die Stadt schnellstmöglich informieren.

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