Spaziergänger will erneut Krokodil im Kyffhäuserkreis gesehen haben

Schönewerda.  Ein Spaziergänger will bei Roßleben das Reptil an der Unstrut gesehen haben. „Wir nehmen diese Hinweise sehr ernst“, erklärte Kyffhäuserkreis-Landrätin Hochwind-Schneider.

Tag 3 nach der angeblichen Krokodil-Sichtung: Am Ufer der Unstrut wurde eine Fotofalle installiert. Ein totes Huhn soll das Reptil in die "Falle" locken. Die Schwäne schwammen derweil ganz freiwillig vorbei.

Tag 3 nach der angeblichen Krokodil-Sichtung: Am Ufer der Unstrut wurde eine Fotofalle installiert. Ein totes Huhn soll das Reptil in die "Falle" locken. Die Schwäne schwammen derweil ganz freiwillig vorbei.

Foto: Wilhelm Slodczyk

In der Nähe von Roßleben hat es am Dienstagabend offenbar eine weitere Sichtung des Krokodils gegeben. Dies bestätigte Heinz-Ulrich Thiele, Sprecher des Landratsamtes, der mit den Experten in Kontakt steht. Zwischen 18 und 19 Uhr habe ein Spaziergänger am Fluss ein solches Reptil bemerkt.

Weitere Details zum Ort und zur Größe des Tieres teilte Thiele nicht mit. Es habe auch keine Fotobeweise oder ähnliches gegeben. Am Sonntag hatte eine Reiterin bei Schönewerda ein angeblich zwei Meter langes Reptil gesichtet und damit eine Suchaktion ausgelöst.

Die am Mittwoch am Unstrut-Ufer bei Schönewerda installierte Fotofalle nebst Hühner-Köder wird derweil von Elko Wendt (FFW Roßleben) und seine Kameraden „überwacht“. Denn daran ist eine Kamera gekoppelt, die in Echtzeit das Geschehen an der Falle auf einen Monitor in einem weiter weg stehenden Fahrzeug übermittelt. Sprecher Thiele betonte, die Falle werde auf jeden Fall bis mindestens zum Wochenende im Einsatz bleiben. Wenn andere Tiere (Fuchs, Waschbär oder Marder) den Köder an- oder abfräßen, würde dieser erneuert.

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