Sprudelstein und altes Wappen in Heldrungen

Heldrungen  Brachfläche am Pfarrhaus soll im nächsten Jahr gestaltet werden. Für Vorschläge zeigt sich die Stadtverwaltung offen.

Die Stadt An der Schmücke kauft die Freifläche neben dem Pfarrhaus in Heldrungen zurück und will daraus eine Grünfläche mit Bänken machen.

Die Stadt An der Schmücke kauft die Freifläche neben dem Pfarrhaus in Heldrungen zurück und will daraus eine Grünfläche mit Bänken machen.

Foto: Wilhelm Slodczyk

Eine Bibliothek war es mal. Ein Café ist es nicht geworden. Nun soll die Bau­brache an der Hauptstraße in Heldrungen zur Grünfläche umgestaltet werden. Passend dazu präsentiert sich die Fassade des Pfarrhauses daneben nun frisch geputzt.

Vorbei die Zeit, als das Kraut auf der Freifläche in den Himmel schoss. Die Bäckerei Bergmann in Frömmstedt hatte vor fünf Jahren das damals bebaute Grundstück erworben und das Gebäude abgerissen und wollte dort einen Backshop mit Café bauen. Doch die Pläne zerschlugen sich, als im Jahr darauf der Rewe-Markt fertig wurde, in dem die Frömmstedter einen Backshop eröffneten. Dieses Jahr bemühte sich die Stadt um den Rückkauf des verwilderten Geländes. Kommende Woche steht der Notartermin an.

Über die Gestaltung der Fläche gibt es bislang grobe Vorstellungen. Bürgermeister Holger Häßler (pl) denkt neben einer Begrünung an Bänke, die zum Verweilen einladen. Und an einen Sprudelstein für die Optik. „Für Gestaltungsvorschläge sind wir aber offen“, ermuntert er die Heldrunger.

Was aber auf jeden Fall aufgestellt werden soll, ist das steinerne Wappen, das die Fassade des einstigen Spritzenhauses an dieser Stelle zierte. Nach dem Abriss der Bibliothek war es gesichert und im Bauhof eingelagert worden. Zuletzt lag es im Foyer der Stadtverwaltung am Bahnhof Heldrungen und sorgte dort für Aufsehen unter den Behördengängern. „Damit kann ich auch gleich mit dem Gerücht aufräumen, es würde sich dabei um das neue Stadtwappen handeln“, witzelt der Bürgermeister gestern augenzwinkernd.

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