Stich-Wort Kyffhäuserkreis: Vielseitiges Hilfsmittel

Kerstin Fischer rühmt den Mund-Nase-Schutz

Kerstin Fischer

Kerstin Fischer

Foto: Wilhelm Slodczyk

So eine Urlaubsreise im Coronajahr 2020 ist schon eine echte Herausforderung, wenn man den Einsatz des Mund-Nase-Schutzes auf das absolute Minimum reduziert hat und in seinem Alltag außer zum Lebensmittelkauf höchstens noch beim Friseur und zum Bezahlen in der Tankstelle einreitet.

Da werden in der Fremde Kontaktdaten abgefragt, sind Formulare zum gesundheitlichen Befinden auszufüllen, ist der Stoff vor Mund und Nase ständiger Begleiter, ob im Hotel, in der Bahn, beim Stadtbummel oder beim Toilettengang im Freiluftrestaurant. Aber das weiß man und stellt sich darauf ein. Schützen und selbst geschützt sein, darauf kommt es an.

Trotzdem waren wir froh, wieder daheim zu sein.

Da war mir allerdings noch nicht die Vielseitigkeit des Schutzes durch das Stoffstück mit den zwei Ohrhenkeln bewusst. So eine Maske kann nämlich auch in ganz anderer Hinsicht die Rettung sein. Wenn man nämlich vor dem Supermarkt aus dem Auto steigt und plötzlich feststellt, dass man immer noch die giftgrünen Gartenschlumpen mit den bunten Blümchen an den Füßen hat. Umkehren und Schuhwerk wechseln ist mit Blick auf die Ökobilanz keine Alternative. Da hilft nur: Maske vors Gesicht und hoffen, dass einem keiner auf die Füße guckt. Und wenn doch, dann wenigstens nicht gleich erkennt.