Tanzende Weihnachtsbäume und Suppe von der Hexe

Westgreußen.  Die zweite Auflage des Wintermärchenzaubers in Westgreußen, mit Programm und Märchenaufführung, lockt viele Besucher an.

Die Kinder aus dem Kulturverein haben Besucher mit einem Programm erfreut. Sie sagen, trugen Gedichte vor und tanzten um den Weihnachtsbaum.

Die Kinder aus dem Kulturverein haben Besucher mit einem Programm erfreut. Sie sagen, trugen Gedichte vor und tanzten um den Weihnachtsbaum.

Foto: Christoph Vogel

Der weihnachtlich geschmückte Saal in der Gemeindeschänke ist sehr gut gefüllt. Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen lassen es sich die Besucher gut gehen, genießen die Atmosphäre am Vorabend des ersten Advents. Auch für Unterhaltung ist gesorgt. Die Kinder vom Kulturverein Westgreußen – alle mit einem Weihnachtsbaumkostüm eingekleidet – haben ein Programm einstudiert. Sie tragen weihnachtliche Gedichte und Lieder vor, tanzen um den Tannenbaum. Im Außenbereich, rund um die Gemeindeschänke, wird ebenfalls einiges geboten. Der Weihnachtsmann dreht hier seine Runden und verteilt Geschenke an die Kinder. Alle Weihnachtsmarktstände stehen unter einem märchenhaften Motto – der Kulturverein hat zur zweiten Auflage des Wintermärchenzaubers eingeladen. „Da ist alles auf Märchen ausgerichtet“, erklärt Vereinsmitglied Kathleen Kriegshammer. So sind am Bratwurststand Hänsel und Gretel sowie die Hexe, die eine Suppe kocht. Um den Glühwein kümmern sich Rotkäppchen und der böse Wolf, Schneewittchen und die sieben Zwerge sind im Café anzutreffen. Zudem werden an weiteren Ständen Spielzeug, Holzschnitzereien, Mützen, Schals und Weihnachtliches aus einer Bäckerei feilgeboten.

Ein weiterer Höhepunkt erwartet die Besucher am späten Nachmittag. Wie bei der vorweihnachtlichen Veranstaltung Tradition, wird ein Märchen aufgeführt. In diesem Jahr ist dies „Jorinde und Joringel“. Mit der Resonanz auf die zweite Auflage des Wintermärchenzaubers – früher der Weihnachtsmarkt – ist der Verein sehr zufrieden. Möglich sei die Organisation und Durchführung aber nur Dank der Unterstützung von Freunden, Familien und vielen fleißigen Helfern, die zum Teil nicht dem Verein angehören. „Ein großes Dankeschön dafür“, lobt Kathleen Kriegshammer dieses Engagement.

Da der Kulturverein gleich mehrere Feste und Veranstaltungen übers Jahr verteilt organisiert, sind dessen Mitglieder schon wieder bei den Vorbereitungen für den nächsten Höhepunkt. So stehen Anfang Februar drei Faschingsveranstaltungen auf dem Programm, wofür jetzt schon fleißig geübt wird.

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