Udersleben mit halbem Dutzend an die Tabellenspitze

Fußball-Kreisliga:

Ein Aufbäumen der SG Seehausen (schwarz) konnte die Niederlage nicht verhindern.

Ein Aufbäumen der SG Seehausen (schwarz) konnte die Niederlage nicht verhindern.

Foto: Henning Most

Germania Großfurra – FSV Holzthaleben1:1 (1:1)

Es war eine niveauarme Partie, die keinen Sieger verdiente. Die neunte Minute: nach Ballverlust im eigenem Spielaufbau und langem Ball auf Jünemann stand dieser frei vor Torwart Kunze und vollstreckte humorlos. Aber postwendend der Ausgleich: langer Einwurf von Straube in den Strafraum, nach Verlängerung am kurzen Pfosten stand Eisenkrätzer lang und nickte die Kugel ein. Nach einer guten Viertelstunde hatte Eisenkrätzer aus spitzem Winkel eine gute Chance, Torwart Appenrott bekam die Hände gerade so noch hoch. In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel zwischen den Strafräumen ohne große Chance. Holzthaleben versuchte es mit Fernschüssen auf den angeschlagenen Kunze, die aber nicht wirklich gefährlich waren. Großfurra hatte mit zwei Chancen durch Worschech und Eisenkrätzer die Möglichkeit auf den Sieg, beide parierte der gute Appenrott. Mehr war nicht zu verzeichnen.

SpG Roßleben – SSV Udersleben2:6 (1:3)

Der neue Tabellenführer heißt Udersleben. Mit sechs geschossenen Toren war es ein einseitiges Spiel. Steffen Siebenhüner und Florian Cepa sorgten mit ihren Treffern schnell für klare Verhältnisse. Denn nach einer guten halben Stunde stand es bereits 0:3. Michael Keimling verkürzte noch vor der Pause. Aber der Doppelpack von Thomas Schmidt zerstörte alle Hoffnungen auf einen Punkt für die Hausherren. Keimling gelang beim 2:5 nochmals eine Verkürzung, aber wirklich gestört hat das Udersleben nicht. Als Kevin Lange per Strafstoß das 2:6 markierte, war es das entscheidende Tor, was die Führung in der Liga bringen sollte. Der SSV hat nun drei Siege aus drei Spielen.

SpG Rottleben – SG Berka3:0 (2:0)

Die Gastgeber sind zurück in der Erfolgsspur. Nach der hohen 1:6-Niederlage vergangene Woche, stand nun ein klarer Sieg gegen Aufsteiger Berka zu Buche. Justin Hörning und Martin Knoll stellten nach einer halben Stunde auf 2:0. Zehn Minuten vor Schluss traf Phillip Ruthe zum 3:0-Endstand.

SV Großenehrich – Eintr. Sondersh. III1:5 (0:2)

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase stabilisierte sich die Mannschaft aus Sondershausen und ging nach starker Vorarbeit von Henry Werner durch Robert Weck (44.) in Führung. Den Doppelschlag machte Moritz Böse mit dem Halbzeitpfiff perfekt. Nach der Halbzeit war es relativ zerfahren und auf beiden Seiten passierte nicht viel. Erst in der 73. Minute passierte wieder was. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt und Großenehrich verkürzte durch Patrick Demel.

Allerdings reagierte Eintracht III glänzend in Form des eingewechselten Maximilian Philipp mit einer direkten Ecke (76.). Der alte Abstand war wieder hergestellt. Philipp war es dann auch, der sich erneut durchsetzte und auf Moritz Böse quer legte, welcher schlussendlich nur noch einschieben musste (85.). Den Schlusspunkt setzte der gute Henry Werner mit dem 1:5 in der 87. Minute. Ein verdienter Sieg. Damit bleibt Sondershausen ungeschlagen und schiebt sich auf den dritten Platz vor.

Empor Sondershausen – SV Großlohra0:0

Nullnummer in Sondershausen. Auch eine doppelte Überzahl konnte Empor am Ende nicht nutzen, um die drei Punkte mitzunehmen. Großlohra handelte sich innerhalb von zwei Minuten zwei mal Gelb-Rot ein. Genützt hat es nichts und Empor rutscht auf Platz sechs ab.

VfB Oldisleben – VfL Ebeleben1:3 (0:0)

Der VfL rutscht trotz des schwer erkämpften Sieges auf den zweiten Platz. Dabei ging in diesem gutklassigen Spiel der VfB in Führung. In der 51. Minute traf Steven Liebig für die Gastgeber. Florian Schwanethal glich nach einer guten Stunde Spielzeit aus. Und nur sieben Minuten später drehte Phillip Jesemann die Partie. Steve Senff machte in der 84. Minute endgültig den Deckel drauf. Er verwandelte einen Elfmeter zum 1:3. Für Oldisleben war es die erste Niederlage und Ebeleben hat mit dem dritten Sieg im dritten Spiel einen Start nach Maß hingelegt.

SG Seehausen – FSV Schernberg1:2 (1:1)

Mit einem knappen Sieg beim Aufsteiger sichert sich Schernberg den ersten Dreier. Für Seehausen bleibt die Erkenntnis, dass die Kraft noch nicht über 90 Minuten reicht. Nach nur sieben Minuten stand es 0:1. Michael Gerlach traf nach einer schön herausgespielten Kombination. Aber Seehausen kämpfte sich zurück und glich durch Jonas Kühnemund verdient aus.­ Im zweiten Durchgang passierte zunächst nicht viel. Der FSV hatte zwar mehr vom Spiel, aber zwingendes gab es kaum. Bis zur 80. Minute. Da nahm sich Stefan Volkmann ein Herz und wuchtete einen Ball zum 1:2 in die Maschen.

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