24 Grundschüler entwickeln mit viel Phantasie kreative Spielräume

Ehringsdorf  Klasse 3b der Park-Grundschule entwirft Ideen für eine Laube, die ab April im Naturgarten der Schule entstehen soll

Kreative Ideen für eine Laube entwickelte die 3b der Park-Grundschule von Klassenlehrerin Sibylle Huber unter Leitung von Viktoria Scholz und Kulturagentin Sybill Hecht (r.).

Foto: Christiane Weber

Wie ihre „Laube der Phantasie“ aussehen soll, das wissen die 24 Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler der 3 b von Klassenlehrerin Sibylle Huber an der Park-Grundschule in Ehringsdorf ganz genau. Am Freitag präsentierten die Kinder und die betreuende Künstlerin und Architektin Viktoria Scholz aus Leipzig ihre im Rahmen des Projektes Kulturagenten für kreative Schulen seit Montag entstandenen Ergebnisse. Eltern, Lehrer, Mitschüler und Architekt Michael Brehme zeigten sich überrascht von der Vielfalt. „Richtig toll“ findet Brehme die phantasievollen Ideen der Grundschüler. Einen „Super-Kulen-Spielgarten“ mit Kletterwand, Rutsche, Spielboot, Wasserlauf, Spannseil und Dosentelefon entwarfen beispielsweise Yoris und Hannah. Was beflügelt die Phantasie? Ein „Spielgarten“, meinte Yoris.

„Im Traumreich“ verorten dagegen Leon-Luca, Julius und Oskar die Phantasie und bauten das Modell eines Entspannungshauses mit Garten, Tisch und Hängematten. Wo und wie wohnt die Phantasie? „Sie wohnt dort, wo wir uns verstecken können“, finden Merle und Mia und erfanden gemeinsam „Die 2 Türme“. Für Gustav wohnt sie im Holz. Matteo, Lennard und Albert sehen die „Laube der Phantasie" als „Traumschiff“. Dort können „wir können experimentieren, lauschen, beobachten, ausruhen und malen.“ Zunächst hatte jedes Kind seine Idee gezeichnet und beschrieben, danach erarbeiteten die kleinen Baukünstler in Gruppen neun Modelle.

Ab April soll dann im Naturgarten der Grundschule diese Laube tatsächlich gebaut werden, informierte Kulturagentin Sybill Hecht. In die weitere Planung und Entwicklung eingebunden werden neben einer Gruppe von Park-Grundschülern auch Berufsschüler des Kooperationspartners BBZ. Einmal in der Woche werden sie mit den Grundschülern gemeinsam Bestandteile der „Laube“ erarbeiten. In einer Präsentation Ende des ersten Halbjahrs zeigen die Akteure ihre Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit.

Entstehen wird die Laube auf einer Grundfläche von drei mal sechs Meter, der Extrakt aus allen Schülerideen wird in ihre Gestaltung einfließen, kündigte Michael Brehme an. Ziel ist es nach Angaben von Sybill Hecht, die Laube im Sommer 2019 fertigzustellen. Dann erleben auch die jetzigen Drittklässler noch, wie stark ihre Ideen berücksichtigt werden konnten. Die Laube, die das Bauensemble im Naturgarten erweitert, wird als kreativer Lernort in die konzeptionelle Arbeit der Schule integriert.

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