Weimar. Anna-Amalia-Bibliothek will mit anderen Restaurierungs-Experten Netzwerk für Rettung historischer Bücher bilden

Mehr als ein Jahr, nachdem die Restauratoren der Anna-Amalia-Bibliothek eine deutschsprachige Luther-Bibel für die Restaurierung in ihre Obhut genommen hatten, kann das historische Stück nach Japan zurückkehren. Die Altarbibel von 1899 kam über den Evangelisch-Protestantischen Missionsverein, der schnell nach der Gründung 1884 das Protektorat des Großherzogs Carl Alexander genoss, nach Japan. Sein Nachfolger, Großherzog Wilhelm Ernst, stiftete die Bibel. Später gelangte sie in den Besitz der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache Tokyo-Yokohama, wo sie trotz ihre Alters und Wertes regelmäßig in Benutzung war.