Besuchsverbot an Weimars Klinik

Weimar.  Bei Mitarbeitern in Quarantäne englische Mutation des Coronavirus nachgewiesen.

Am Eingang zum Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar müssen die wenigen zugelassenen Besucher einen Antigentest absolvieren.

Am Eingang zum Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar müssen die wenigen zugelassenen Besucher einen Antigentest absolvieren.

Foto: Michael Baar

Das Weimarer Klinikum hat mit sofortiger Wirkung ein Besuchsverbot erlassen. Auslöser war die Bestätigung, dass bei zwei an Covid-19 erkrankten Mitarbeitern des Klinikums die Mutation B.1.1.7 nachgewiesen wurde. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog

Die Mitarbeiter befinden nach Klinik-Angaben seit längerer Zeit in Quarantäne. Ein aktuelles Ausbruchsgeschehen, das auf diese Mutation zurückzuführen sei, liege nicht vor. Weitere Analysen von Probenmaterial würden in Zusammenarbeit mit der Uni Jena vorgenommen.

Der zunächst auf eine Woche begrenzte Besuchsstopp sei von Gesundheitsamt und Klinikleitung vorsorglich angeordnet worden. Ausgenommen seien notwendige Bezugspersonen für Kinder sowie für Patienten vor dem Ableben in der Palliativmedizin. Väter haben bei der Geburt und unmittelbar nach der Entbindung Zutritt. Jeder Besucher müsse vor dem Betreten weiterhin zwingend einen Antigentest durchführen. Der Klinikbetrieb könne fortgeführt werden.

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