Ein großer Familien-Fußball-Tag auf dem Weimarer Lindenberg

Weimar  Weimar. Das Autohaus Schinner nimmt einen neuen Anlauf mit seinem Opel Family Cup: Mehr Breite und Erlöse für Vereine.

2013 erlebte der Opel Family Cup seinen Auftakt für ganz Deutschland. Archiv-Foto: Michael Baar

2013 erlebte der Opel Family Cup seinen Auftakt für ganz Deutschland. Archiv-Foto: Michael Baar

Foto: zgt

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Mit einer neuen Struktur will der Opel Family Cup in diesem Jahr in ganz neue Dimensionen vorstoßen. Gespielt wird zwar wieder auf dem Weimarer Lindenberg. Durch ein neues Beteiligungssystem werden Organisation und Erlöse diesmal nicht allein auf die Gastgeber, sondern auf alle teilnehmenden Vereine verteilt.

Im Zentrum der neuen Idee steht dabei die Punktetabelle nach einer Idee von Cheforganisator Bernd Theinert. „Sport, Vereine und Familien – alle sollen zu ihrem Recht kommen“, beschreibt er das Grundprinzip. Honoriert werden danach die Zahl der teilnehmenden Mannschaften, aber auch das Stellen von Arbeitskräften für die Organisation und eines Schiedsrichters (mit oder ohne Lizenz). Punkte belohnen solche Beiträge wie selbst gebackene Kuchen für das nachmittägliche Buffet, Preise für die Tombola oder Beiträge für das Rahmenprogramm.

Die Summe aller Punkte wird als 100 Prozent gesetzt und die Vereine entsprechend ihrer konkreten Punktzahl prozentual an den Erlösen und an den Spenden beteiligt.

Pro Verein können zwei Mannschaften teilnehmen. Dabei sind durchaus nicht nur Fußball-Kinder gefragt. Bei einem Treffen mit dem Organisationsteam erklärten in dieser Woche 13 Vereine ihre Teilnahme. Darunter waren natürlich solche wie der SC 1903, der FFC, Vimaria, der VfB Oberweimar und der Schöndorfer SV, ebenso Ilmtal Zottelstedt, der TSV Kromsdorf, Grün-Weiß Buttelstedt, Grün-Weiß Blankenhain, der FSV Am Ettersberg, aber auch der HSV Weimar, das Lebenshilfe-Werk, der Deutsche Alpenverein und zudem der Kneipp-Verein aus Bad Berka.

Je nachdem, wie viele von ihnen eine oder zwei Mannschaften stellen, kann das Feld in einem Monat eventuell noch aufgestockt werden. 24 Mannschaften sind die Ideal-, aber auch die Maximalzahl an Mannschaften, betonte der sportliche Leiter Detlef Riemer (SC 03 Weimar), weil vier Kleinfeld-Plätze zur Verfügung stehen.

Sportlich gibt es enge Regeln. Die Mannschaften bestehen aus bis zu 15 Personen. Davon müssen drei Erwachsene in einer Verwandtschaftsbeziehung zu Kindern in der Mannschaft stehen. Mindestens fünf Kinder müssen im Alter von 6 bis 12 Jahren sein. Gespielt wird mit einem Torwart und sechs Feldspielern, wobei stets zwei Erwachsene und fünf Kinder auf dem Feld stehen. Im Tor agiert immer ein Kind. Ein Kind auf dem Feld kann über 12 Jahre alt sein, aber nicht der Torwart. Tore schießen dürfen nur Kinder. Erwachsene müssen sie mit dem Kopf erzielen.

Der Familien-Fußball-Tag findet am 12. Juni (einem Sonntag) statt. Bis dahin hat Bernd Theinert auch seine Leberwurst. Ein Preis, den Weimars Sportabteilungsleiterin Christina Haensel aussetzte, wenn es Bernd Theinert gelingt, das Feld auf 24 Mannschaften zu erweitern.

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