Landtagswahl: FDP nur noch mit einer Stimme über 5 Prozent

Weimar  Die FDP, welche am Wahlabend oft knapp und am Ende denkbar knapp über der Fünf-Prozent-Hürde lag, hat nun vier Stimmen weniger als zunächst am Sonntag ausgewiesen: 1658 statt 1662.

Landtagswahl in Weimar: Hier die Grundschule Johannes Falk, wo Wahlleiter Sören Seidel den Inhalt der  Wahlurne ausschüttet.

Landtagswahl in Weimar: Hier die Grundschule Johannes Falk, wo Wahlleiter Sören Seidel den Inhalt der Wahlurne ausschüttet.

Foto: Weimar / Christiane Weber

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Haben die minimalen Veränderungen Auswirkungen? Die Stadt- und die Wahlkreisausschüsse haben am Mittwoch die Ergebnisse der Landtagswahl vom Sonntag in weiten Teilen bestätigt.

Allerdings: Im Wahlkreis 32 (Stadt Weimar ohne Süßenborn, Tiefurt/Dürrenbacher Hütte und Schöndorf) hat die FDP, die am Wahlabend oft knapp und am Ende denkbar knapp über der Fünf-Prozent-Hürde lag, nun 4 Stimmen weniger als zunächst am Sonntag ausgewiesen: 1658 statt 1662. Die SPD erhielt statt 2849 nunmehr 2853 Stimmen. Sieger bleiben aber die Linken mit 10.838 der 30.595 gültigen Stimmen, stellte der Weimarer Wahlausschuss am Abend fest.

Bei den Erststimmen gab es nicht eine Veränderung, sodass es beim deutlichen Wahlsieg von Steffen Dittes (Linke) blieb. Er vereint 8396 Stimmen der insgesamt 29.392 gültigen Wahlkreisstimmen auf sich.

Im Wahlkreis 30, der im wesentlichen den Bereich des Altkreises Weimar Land umfasst, stellte der zuständige Wahlausschuss in Apolda per einstimmigem Beschluss die Ungültigkeit einer Stimme fest, bei der der Wählerwille auf dem Stimmzettel nicht klar erkennbar gewesen sei. Ansonsten wurde das Wahlergebnis im Wahlkreis 30 so festgestellt: Sieger ist Mike Mohring (CDU), der auf sich 9334 Stimmen vereinigte (31,2 Prozent). Es gab 29.883 gültige Wahlkreisstimmen. Bei den Landesstimmen siegte die Linkspartei.

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Im Wahlkreis 31 (im wesentlichen Altkreis Apolda mit den Weimarer Ortsteilen Süßenborn, Tiefurt/Dürrenbacher Hütte und Schöndorf) gab es zur Landtagswahl keinerlei Beanstandungen. Das stellte der Wahlausschuss gestern offiziell fest. Zum Sieger wurde Thomas Gottweiss (CDU) erklärt. Er holte 6579 Stimmen (29,4 Prozent) der 22.351 gültigen Stimmen. Bei den Landesstimmen siegte die CDU im Wahlkreis 31.

Donnerstag kommender Woche tagt noch der Landeswahlausschuss. Ein Wahleinspruch ist bis maximal sechs Wochen nach Bekanntgabe der amtlichen Endergebnisse möglich.

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