Geld für Hoffnungsspender

Weimar.  Town & Country Stiftung unterstützt Jugendförderverein Weimar, der sich um straffällig gewordene Jugendliche kümmert

Werkstattleiter Gerd Usung und Vereinschef Jan Zickmantel (von links) freuen sich über die Spende der Town & Country Stiftung.

Werkstattleiter Gerd Usung und Vereinschef Jan Zickmantel (von links) freuen sich über die Spende der Town & Country Stiftung.

Foto: Jugendförderverein

Mit einer Spende in Höhe von 1000 Euro hat die Town & Country Stiftung den Jugendförderverein bedacht. Dieser ermöglicht straffällig gewordenen Jugendlichen, ihre vom Gericht verhängten Sozialstunden in der vereinseigenen Werkstatt abzuleisten. Darüber hinaus vermittelt er auch andere Einsatzstellen für die Sozialstunden.

Das seit 2015 bestehende Werkstattprojekt hat sich laut Stiftung als festes Angebot der Vereinsarbeit etabliert. Für viele Jugendliche stelle es die einzige Chance dar, die gerichtlichen Auflagen erfolgreich umzusetzen. Hier würden insbesondere Jugendliche betreut, die aufgrund unterschiedlicher Problemlagen oder wegen fehlender Voraussetzungen eine intensivere Begleitung benötigen. So werde „verhindert, dass die Ableistung der Arbeitsstunden zu einer erneuten Negativerfahrung wird und zu einer weiteren Ausgrenzung beiträgt“. Wesentlich sei dabei das Vermitteln positiver Gefühle wie Stolz und Zufriedenheit. Über eine intensive sozialpädagogische Betreuung würden zudem wichtige Kompetenzen für Schule, Ausbildung und Beruf vermittelt. Als Träger der Kinder- und Jugendhilfe organisiert der Verein mit Sitz am Steinbrückenweg überdies ambulante Angebote für Kinder, Jugendliche, Heranwachsende und Familien.

Stiftungsbotschafter René Weise würdigte das unermüdliche Engagement aller Mitarbeiter und Ehrenamtlichen des Vereins: „Der Jugendförderverein setzt sich für straffällig gewordene junge Menschen in schwierigen Lebenslagen ein, denen eine Reintegration in den Alltag oft durch Vorurteile erschwert wird. Dieses wichtige Engagement würdigen und unterstützen wir sehr gerne.“