Großer Arbeitseinsatz auf Sport- und Freizeitgelände

Ettersburg.  Rund 20 Ettersburger setzten Arbeiten am Barfußpfad fort und beseitigten Wildwuchs

Der Barfußpfad auf dem Ettersburger Sport- und Freizeitzentrum ist am Samstag um weitere fertige Elemente gewachsen.

Der Barfußpfad auf dem Ettersburger Sport- und Freizeitzentrum ist am Samstag um weitere fertige Elemente gewachsen.

Foto: Susanne Seide

Der Streit mit dem Landkreis darüber, ob die Gemeinde Ettersburg einen Barfußpfad bauen darf oder nicht, ist zum Glück Geschichte. Am Samstag setzten etliche Männer und Frauen die Arbeiten daran am künftigen Sport- und Freizeitzentrum in Richtung Hottelstedt fort. So wurden weitere Felder der Anlage mit Material befüllt, durch das beim Rundgang mit nackten Füßen viele Sinne angeregt werden können. Rund 20 Ettersburger opferten dafür am Vormittag ihre Freizeit.

Darüber hinaus waren die Helfer beim Arbeitseinsatz damit beschäftigt, Rasen zu mähen, der bereits im schönsten Grün kräftig sprießt, und Wildwuchs auf dem Gelände zu entfernen. Ein Trupp von Frauen war damit knieend und dennoch gut gelaunt am Übergang zum großen Parkplatz beschäftigt. Andere wiederum hatten damit an der künftigen Grillstelle zu tun. Darüber hinaus sollten am Samstag auch auf dem künftigen Sportplatz Masten gesetzt werden.

Die Schutzhütte, die nicht weit von Grillstelle und Sportplatz aufgestellt werden soll, wird derzeit noch immer in Bad Berka angefertigt, berichtete Gemeinderat Ronny Grüßung, der die Arbeitsgruppe für den Bau der Sport- und Freizeitanlage leitet. An der Grillstelle sollen noch in diesem Jahr Bänke aufgestellt und die Fläche befestigt werden, fügte er im Gespräch mit unserer Zeitung hinzu. Die Eile hängt damit zusammen, dass dafür Fördermittel bewilligt worden sind, die bis Jahresende verbraucht werden müssen.

Das Sport- und Freizeitzentrum Ettersburg ist in drei Zonen aufgeteilt. Zone eins ist der Barfußpfad, Zone zwei Grillstelle und Schutzhütte sowie Zone drei der künftige Sportparcours. Geplant sei, dieses gesamte Areal im kommenden Jahr auf Basis von Profi-Planung zu bepflanzen, sagte Ronny Grüßung. Auch für das neue Grün auf dem Gelände seien Fördermittel beantragt worden.

Für das kommende Jahr gebe es das ganz große Ziel, die Zonen eins und zwei nutzen zu können und den dritten Bereich so weit voranzutreiben, dass dort ein neues Ettersburger Veranstaltungsformat begangen werden kann: ein Drachenfest. Das sei auch sein ganz persönlicher Wunsch, sagte Ronny Grüßung und betonte, wie viel Arbeit und Herzblut alle Helfer in das Projekt stecken.

Der Arbeitseinsatz am Samstag war bereits der zweite große in diesem Jahr auf dem Gelände.