Guten Morgen, Weimar: Das Bad geht nicht baden

Susanne Seide über die Sorgen und Nöte einer alten Lady

Susanne Seide über die Sorgen und Nöte einer alten Lady.

Susanne Seide über die Sorgen und Nöte einer alten Lady.

Foto: Alexander Volkmann

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Die alte Lady Schwanseebad ist nicht zu beneiden. Aber sie bleibt wenigstens in diesem Jahr nicht komplett zu. Ob die Badegäste das honorieren? Hoffentlich.

Gerade die letzten Jahre waren unstet: Den 100. Geburtstag feierte das Bad als Baustelle. Nach der Wiedereröffnung mit super Wetter lockte es im Vorjahr 90.000 Besucher an, wo rund um die 55.000 normal sind. An einem Spitzentag, an dem es gefühlt kaum noch Platz zum Liegen oder Schwimmen gab, tummelten sich dort 4275 Gäste an einem Tag.

In diesem Jahr werden es täglich maximal 1400 im Zwei-Schicht-System, was die einen als angenehme Ruhe und die anderen als gähnende Leere empfinden dürften. Durch die Zeitfenster könnte sogar ein Besucherrekord entstehen, wenn alle 182 Möglichkeiten ausgebucht sind und so 127.000 Badegäste für vier Stunden Einlass finden. Das System samt Online-Tickets stammt übrigens aus Berlin, und ich bin angesichts des Flughafens BER froh, dass es nicht für die Bad-Sanierung importiert wurde.

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