Helden-Ehrung in Tannroda

Tannroda.  Dankeschön-Herzen und Imbiss von Hans Marcher und Robert Riethmüller für Mitarbeiter des Azurit-Heimes.

Mit seiner Aktion #DankeMeinHeld machte der Wahl-Hohenfeldener Event-Koch Hans Marcher am 9. April in Tannroda Station. Den Mitarbeitern im Azurit-Seniorenzentrum stiftete er neben Dankeschön-Lebkuchenherzen auch ein Mittagessen.

Mit seiner Aktion #DankeMeinHeld machte der Wahl-Hohenfeldener Event-Koch Hans Marcher am 9. April in Tannroda Station. Den Mitarbeitern im Azurit-Seniorenzentrum stiftete er neben Dankeschön-Lebkuchenherzen auch ein Mittagessen.

Foto: Jens Lehnert

Mit ihrer Aktion „#DankeMeinHeld“ sagten sich am Gründonnerstag der Hohenfeldener Event-Koch Hans Marcher und der Bad Berkaer Tortenbild-Spezialist Robert Riethmüller im Tannrodaer Azurit-Seniorenzentrum an. Ihre Idee, um anderen in der Corona-Krise Mut zu machen, ist es, an jene Menschen Lebkuchenherzen mit Helden-Logo zu verteilen, die das Gemeinwesen am Laufen halten. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.

Das funktioniert auf zweifachem Wege. Wer seinen Helden, ob ehrenamtlichen Helfern oder Mitarbeitern in einem Unternehmen, auf diese Art Danke sagen möchte, kann die Herzen via Internet ordern und per Kurier zustellen lassen. Ein Teil der Einnahmen fließt an Menschen, die durch die Corona-Krise in Not geraten sind. Zum anderen entdecken Marcher und Riethmüller auch immer wieder Helden des Alltags, denen sie spontan ihr Herz schenken.

Von ihrer spendablen Seite zeigten sie sich auch in Tannroda. Den Azurit-Mitarbeitern brachten sie nicht nur Lebkuchenherzen. Das Marcher-Team spendierte ihnen außerdem einen Mittags-Imbiss: Kassler und Schweinekeule.

Im Tannrodaer Seniorenheim sind derzeit 50 Mitarbeiter in der Pflege und jeweils fünf in der Küche und im Hausservice beschäftigt. Heimleiter Sebastian Richnow ist froh, dass sämtliche Beschäftigte und auch alle Bewohner bislang vom Corona-Virus verschont blieben. „Uns geht es gut. Unser Glück ist unser großer Garten. Wir sind mit unseren Bewohnern zurzeit oft draußen. Das Einzige, was wir haben, ist Sonnenbrand“, meinte Richnow. Um den Bewohnern insbesondere zu Ostern trotz der Kontaktsperre den Kontakt zu ihren Angehörigen zu ermöglichen, schaffte das Heim eigens einen Tablet-PC für Video-Telefonate an.