Hohe Geschwindigkeit führt zu schwerem Unfall auf A4 mit drei Schwerverletzten

Weimar.  Auf der A4 zwischen Apolda und Weimar hat ein Auffahrunfall für eine längere Sperrung gesorgt. Drei Menschen wurden schwer verletzt, darunter war auch ein Kind.

Die rechte Fahrbahn war während der Bergungsmaßnahmen gesperrt.

Die rechte Fahrbahn war während der Bergungsmaßnahmen gesperrt.

Foto: Peter Michaelis (Symbolfoto)

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Auf der A4 zwischen Apolda und Weimar ist es Dienstagnachmittag zu einem Unfall mit drei schwer verletzten Personen gekommen.

Wie die Polizei mitteilt, war ein 27-Jähriger mit einem Mercedes-Sportwagen gegen 13:45 Uhr mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Frankfurt unterwegs. Der Mann verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem VW Polo, der auf der mittleren von drei Fahrspuren fuhr.

Der Polo kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Die 33-jährige Polofahrerin und ein achtjähriges Kind, das mit im Auto saß, wurde beim Unfall schwer verletzt. Der Unfallverursacher wurde ebenfalls verletzt.

Es stellte sich heraus, dass der 27-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Außerdem liegt gegen den Mann ein Haftbefehl wegen Betrugs vor. Noch am Dienstagabend wurde er deshalb in ein Haftkrankenhaus nach Sachsen verlegt.

Gegen ihn wurden weitere Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Am frühen Montagmorgen ist eine Frau bei einem Unfall auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Erfurt-Vieselbach und Erfurt-Ost verletzt worden. Sie war ungebremst auf einen Lkw aufgefahren.

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