Jugendbildungsstätte feiert 20-Jähriges

Weimar  EJBW gibt zum Jubiläum Broschüre heraus

Zu ihrem 20-jährigen Bestehen hat die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW) die Broschüre „Unsere Arbeit in Thüringen & Europa 360º“ herausgebracht. Auf 40 Seiten gibt sie detailliert Einblick in die politische Bildungsarbeit der EJBW mit nationalen und internationalen Jugendlichen, Fachkräften und Multiplikatoren.

Die Einrichtung bringt jährlich über 8000 junge Gäste und 28.000 Übernachtungen in die Kulturstadt. 2018 kamen Jugendliche aus 15 Bundesländern und 25 EU-Staaten an die EJBW.

Viele Veranstaltungen finden in Kooperation mit Weimarer Schulenund Organisationen statt. Ein ganzes Kapitel der Broschüre widmet sich denn auch lokalen Projekten: Jugendliche aus „Kramixxo & Waggong“ in West nehmen an internationalen Begegnungen teil. Schüler der Johannes-Landenberger-Schule sind in das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ eingebunden. Und Weimarer Goethegymnasiasten sind Teil deutsch-italienischer Begegnungen.

„Wir werden uns weiter dafür einbringen, dass jeder Jugendliche die Möglichkeit bekommt, an einem Seminar der politischen Bildung oder einer internationalen Begegnung teilzunehmen“, betont Eric Wrasse, pädagogischer Leiter der EJBW.

Die Diskussionen, eine international orientierte Jugendbildungsstätte in Weimar einzurichten, reichen bis in das Jahr 1990 zurück. Seinerzeit stand unter anderem die Frage im Raum, ob die Einrichtung in Holzdorf oder mitten in der Stadt entstehen solle. 1996 gründeten der Freistaat Thüringen und die Stadt Weimar die Stiftung Europäische Jugendbildungs- undJugendbegegnungsstätte Weimar. Gebaut und saniert wurde die Begegnungsstätte in erster Linie mit Mitteln von Land und Bund. Bis zur Fertigstellung an der Jenaer Straße nutzte die EJBW zwei Räume an der Buttelstedter Straße. Die offizielle Eröffnung fand am 3. September 1999 statt. Zuvor konnte die EJBW bereits am 10. Juli das Reithaus als Seminar- und Veranstaltungsgebäude beziehen.

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