Kein Frieren unter freiem Himmel mehr

Jens Mille, Präsident des Lions Club Apolda (rechts im Bild) überreicht Kerstin Thielemann und ihrem Mitarbeiter von der Apoldaer Tafel den symbolischen Scheck.

Jens Mille, Präsident des Lions Club Apolda (rechts im Bild) überreicht Kerstin Thielemann und ihrem Mitarbeiter von der Apoldaer Tafel den symbolischen Scheck.

Foto: Apoldaer Tafel

Apolda.  Derzeit müssen Bedürftige, die die Apoldaer Tafel aufsuchen, auch bei schlechtem Wetter unter freiem Himmel nach Essen anstehen. Das soll sich nun Dank einer Spende ändern.

Menschen, die zu wenig haben, unterstützen – das ist das Anliegen der Apoldaer Tafel unter dem Dach der Diakoniewerk Apolda gGmbH. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter unter der Leitung von Kerstin Thielemann bekamen nun ihrerseits Beistand – in Form einer Spende des Apoldaer Lions Club.

1000 Euro überreichte Lions-Club-Präsident Jens Mille im Namen der Mitglieder an die Tafelleiterin Thielemann. Dieser Betrag konnte noch verdoppelt werden, da sich die Apoldaer Löwen die „Stiftunglife“ aus dem niedersächsischen Celle mit ins Boot holten.

Diese 1998 gegründete gemeinnützige Organisation unterstützt Tafeln in ganz Deutschland, fördert aber auch Umwelt- und Bildungsprojekte und fördert durch ihre Spende nun auch die Apoldaer Tafel.

Hof der Tafel soll wettertauglich überdacht werden

Was diese mit dem Geld vorhat, legte Kerstin Thielemann gleich offen: „Unsere ehrenamtlichen Helfer sortieren und verteilen die Lebensmittelspenden an die Bedürftigen im Hof der Tafel. Dabei ist nur ein Teil des Bereichs, in dem die Spenden aufgestellt sind, überdacht. Das ist bei Regen und Schnee nicht besonders angenehm. Außerdem pfeift der Wind das eine oder andere Mal ordentlich um die Ecken“, beschreibt sie das Problem, für dessen Behebung nun die Spendengelder eingesetzt werden sollen.

„Eine Verlängerung des Dachüberhangs, ein Vorhang als Windschutz und das Anbringen von Infrarotstrahlen würde die Situation erheblich verbessern“, erklärt Mille. Idee und Finanzen sind nun vorhanden – jetzt fehlen nur noch die Handwerker.

„Wir hoffen, dass sich ein Dachdecker und ein Elektriker finden lassen, die das Projekt zeitnah umsetzen, gern auch als aktive Spende. Jede Hilfe ist willkommen!“, ruft Jens Mille um Unterstützung für das Projekt auf.