Kinderbetreuung in Weimar ernst gemeint

Weimar.  Der Oberbürgermeister bekräftigt die Absprache mit den Trägern der Kindergärten.

Statt elf – wie zeitweise in der Notbetreuung – sollen auch im Kindergarten Sonnenschein ab Juni wieder mehr als 150 Kinder betreut werden. 

Statt elf – wie zeitweise in der Notbetreuung – sollen auch im Kindergarten Sonnenschein ab Juni wieder mehr als 150 Kinder betreut werden. 

Foto: Conni Winkler

Jedes Kind in Weimar, dessen Eltern es möchten, soll ab Dienstag nach Pfingsten wieder in seinem Kindergarten betreut werden. Das hat Oberbürgermeister Peter Kleine am Dienstag bekräftigt. Er reagierte damit auf Nachfragen von Eltern im Familienamt. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.

Es gehe dabei nicht um das „sogenannte Wechselmodell“, das mal dem einen, mal einem anderen Kind Betreuung ermögliche. „Das ist nicht praxistauglich und den Eltern auch nicht zuzumuten“, betont der OB. Zwar werde auch Weimar, wie vom Land verordnet, ab 2. Juni den „eingeschränkten Regelbetrieb“ aufnehmen. Die Einschränkung beziehe sich allerdings eher auf das Konzept. So könne es beispielsweise keine offenen Gruppen geben, um bei Infektionen nicht die ganze Einrichtung schließen zu müssen.

Das Vorgehen ist laut Kleine mit den Trägern der Kindergärten abgesprochen. Bereits seit dieser Woche erfolge ein erweiterter Notbetrieb. Für den nächsten Schritt nach Pfingsten benötigten die Träger allerdings noch Vorbereitungszeit.

Auf das Vorgehen der Schulen habe die Stadt derweil keinen Einfluss. Die Entscheidung liege hier bei den Schulen selbst und beim Bildungsministerium. Er habe den Eindruck, jede Schule verfolge ein anderes Modell. Als Manko empfindet der OB allerdings die fehlende Hortbetreuung.

Ebenfalls ab 2. Juni stehen die Sporthallen der Stadt wieder zur Verfügung. Die Vereine seien bereits dabei, entsprechende Hygiene-Konzepte aufzustellen.