Kompaktes Weimar-Wissen für internationale Jugendarbeit

An der Europäischen Jugendbildungsstätte in der Jenaer Straße liefen die Fäden für eine Seminarleiter-Ausbildung zusammen, die überwiegend online stattgefunden hat.

An der Europäischen Jugendbildungsstätte in der Jenaer Straße liefen die Fäden für eine Seminarleiter-Ausbildung zusammen, die überwiegend online stattgefunden hat.

Foto: EJBW Weimar

Weimar.  Nach sieben Monaten Online-Unterricht findet auch die Abschlussveranstaltung mit der Europäischen Jugendbildungsstätte Weimar digital statt.

Die Europäische Jugendbildungsstätte Weimar (EJBW) hat 20 junge zugewanderte Menschen zu Seminarleitern und -leiterinnen qualifiziert, um mit Themen des Lernortes Weimar zu arbeiten. Dabei ging es um historische Themen wie Nationalsozialismus und Weimar ebenso wie um aktuelle Menschenrechtsfragen. Programmteile über die Zeit um 1800 und das Quartier der Moderne wurden mit der Klassik-Stiftung umgesetzt.

Am 20. und 21. März findet online die Abschlussveranstaltung statt. Teilnehmende aus Syrien, Ghana, China, Polen, Kongo, Guinea, Türkei und aus Thüringen werden ihr Zertifikat als Seminarleiter erhalten. Viele studieren an der Bauhaus-Uni. Die siebenmonatige Ausbildung fand auf Deutsch, Englisch und Arabisch statt.

In zehn Modulen, überwiegend Online-Seminare, haben sie sich die Grundlagen für Bildungsarbeit mit Jugendlichen angeeignet. „Ich freue mich sehr, dass wir das Programm trotz Pandemie umsetzen konnten. Die internationalen Perspektiven der Gruppe und das große Engagement und Durchhaltevermögen sind überwältigend“, sagt Eric Wrasse, pädagogischer Leiter der EJBW, der das Projekt mit Siwan Alkerdi und Dorit Machell leitet.