Ministerin besucht Heim in Ettersburg

Ettersburg.  Hohe Wertschätzung für die DRK-Mitarbeiterinnen

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (2.v.l.) bei ihrem Besuch im DRK-Heim in Ettersburg.

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (2.v.l.) bei ihrem Besuch im DRK-Heim in Ettersburg.

Foto: Henry Bache

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linkspartei) hat am Freitag das Rot-Kreuz-Heim in Ettersburg besucht. Ihr Weg führe in ausgewählte Betriebe und Institutionen, die schon während der beginnenden der Corona-Pandemie Außerordentliches geleistet haben, teilte dazu der DRK-Kreisverband in einer Presseinformation mit.

Das Ettersburger Pflegeheim war relativ früh durch Corona-Infektionen mit der Pandemie konfrontiert. Mehr als 20 Bewohner und Mitarbeiterinnen waren infiziert. Vier Bewohner starben. Durch schnelles und konsequentes Handeln konnte die Ausbreitung auf einen von vier Wohnbereichen beschränkt werden. Das Engagement aller Mitarbeiterinnen habe letztlich dazu beigetragen, die Krise lokal einzudämmen.

„Es freut mich zu sehen, mit welchem Engagement, Mut und Herzblut so viele Thüringerinnen und Thüringer in dieser außergewöhnlichen Zeit agieren. Vielerorts ist ein neues Gemeinschaftsgefühl entstanden“, hob Heike Werner hervor. Im Gespräch mit Heimleiter Mario Ringel-Wähnert und dem Geschäftsführer der DRK Seniorenzentrum Weimar gGmbH, Holger Welz, wurde Werner über die getroffenen Maßnahmen und die praktische Umsetzung informiert.

Welz gab der Ministerin auch Anregungen mit: Durch die Wohnorte der Mitarbeiter habe das Heim mit fünf Gesundheitsämtern und jeweils unterschiedlichen Quarantäne-Anordnungen zu tun gehabt. „Die größte Herausforderung bestand für uns darin, genügend Personal für die Versorgung unserer Bewohner sicherzustellen“, so Welz. Zugleich habe er einen starken Zusammenhalt gesehen. „Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Herzen für Ihren Einsatz“, sagte er.

Auf die kommenden Wochen sieht sich das DRK Weimar gut vorbereitet und motiviert. „Aber das Ausmaß der jetzigen Entwicklung können wir nur bedingt abschätzen“, sagt Holger Welz.