Mit bis zu 150 km/h durch Ortschaften im Weimarer Land: 37-Jähriger liefert sich Verfolgungsfahrt mit Polizei

Auf einem Feldweg konnte der Transporter schließlich gestoppt werden. (Symbolbild)

Auf einem Feldweg konnte der Transporter schließlich gestoppt werden. (Symbolbild)

Foto: Sascha Fromm

Weimar.  Der Fahrer eines Transporters hat sich am frühen Sonntagmorgen eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Teilweise war er mit 140 - 150 km/h in einzelnen Ortschaften unterwegs.

Auf Höhe der Autobahnanschlussstelle Nohra fiel Polizisten am frühen Sonntagmorgen ein Transporter wegen seiner Fahrweise auf.

Als der Fahrer bemerkte, dass Polizisten hinter ihm fuhren, wurde er plötzlich immer schneller, heiß es in der Mitteilung. Teilweise sei er mit 140 - 150 km/h in einzelnen Ortschaften unterwegs gewesen. In Kranichfeld musste ein ihm entgegenkommender Autofahrer ausweichen, um eine Kollision zu verhindern. Auf einem Feldweg Nahe der Ortslage Breitenherda konnte der Wagen schließlich gestoppt werden.

Zeugen gesucht

Der 37-jährige Fahrer aus Rudolstadt muss nun mit einem Verfahren wegen des Verstoßes gegen den so genannten "Raserparagraphen" rechnen. Die Polizei Weimar ist in dem Zusammenhang auf der Suche nach dem Autofahrer, der sich am Sonntagmorgen, kurz nach 6 Uhr, in Kranichfeld im Gegenverkehr befand und fast mit dem Transporter kollidiert wäre.

Dieser und weitere Zeugen werden gebeten sich telefonisch unter 03643/882-0 oder per Mail (pi.weimar@polizei.thueringen.de) bei der Polizei in Weimar zu melden.

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