Schöndorf und Lindenberg-Reserve im Derby-Jubel

Fußball, Kreisoberliga: FC Einheit Bad Berka verliert trotz 80-minütiger Überzahl in Schwarza mit 1:2

Die Schöndorfer gewannen gegen den VfB Apolda (in Weiß) gestern mit 5:1.

Die Schöndorfer gewannen gegen den VfB Apolda (in Weiß) gestern mit 5:1.

Foto: Hannsjörg Schumann

Schöndorfer SV – VfB Apolda2:1 (1:0)

Mit breiter Brust können die Schöndorfer am kommenden Wochenende zum Spielenspiel nach Bad Blankenburg fahren. Gegen den VfB Apolda gelang am Sonntagnachmittag der nächste Sieg, auch wenn er nicht ganz so deutlich ausging wie zuletzt. Davon war aber auch nicht auszugehen. Die Partie war von Beginn an mit ordentlich Tempo versehen, auch wenn die Großchancen erstmal ausblieben. Beide Teams versuchten jeweils ihre Torjäger zu füttern, noch blieben die Abwehrreichen aber weitestgehend wachsam. Vor allem bei Standard-Situationen waren die Schöndorfer gefährlich. Nach Ecken zuckten die Apoldaer Fans stets kurz zusammen. Nach 20 Minuten gelang es dem VfB aber nicht, alle Gegenspieler zu verteidigen und so konnte Matthias Happe profitieren. Davor hatte unter anderem Markus Keltsch eine Chance, zielt aber zu weit links. Vor der Pause war ein anderer Abschluss zu schwach und Martin Bülling konnte parieren. In der zweiten Halbzeit war es auch weiterhin ein harter Kampf, wenn auch nicht unfair. Schiedsrichter Veit Stern hatte alles unter Kontrolle.

Nach einer Stunde erhöhte Dasmir Mahmudovski auf 2:0, doch Apolda gab sich noch längst nicht geschlagen. Der eingewechselte Nick Seeling konnte den Anschlusstreffer erzielen. Mehr sollte für die Gäste nicht herausspringen. Der SSV verteidigte den Vorsprung bis zum Schluss und kam so zu seinem fünften Sieg in Folge. Die Glockenstädter hingegen sind mit ihrer zweiten Niederlage nun Elfter. Am nächsten Wochenende soll gegen Schwarza wieder ein Sieg her.

SV Schwarza – Einheit Bad Berka2:1 (1:0)

Schiedsrichter Max-Pierre Neumann hatte die Begegnung kaum angepfiffen, da wurde Steven Säuberlich im Bad Berkaer Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Torjäger Tom Oschmann zur Führung für die Gastgeber. Die Bad Berkaer ließen sich nicht beeindrucken und bestimmen in der Folge die Partie. Eine erste Chance zum Ausgleich ließ Paul Menger nach acht Minuten liegen. Die zweite Möglichkeit vereitelt Torhüter Tom Korittke. Allerdings benutzte er dabei die Hände außerhalb des Strafraums. Der Unparteiische gab folgerichtig Rot (10.). Mitte der ersten Hälfte hatte Christian Saul zwei Mal die Möglichkeit zum Ausgleich (21./23.). Danach hatten die Kurstädter Pech. Ein Freistoß von Kapitän Julian Creuzburg knallte nur an die Latte (26.). Die erste Möglichkeit in Durchgang zwei hatte Tom Oschmann auf der Gegenseite (48.). Der hochverdiente Ausgleich fiel dann in der 60. Minute, als Martin Menger einen Angriff überlegen abschloss. In der Folge verpasste Christian Saul die Möglichkeit zur Führung. Dass von Tom Oschmann immer wieder Gefahr ausging, untermauerte der Kapitän der Gastgeber mit zwei guten Chancen in der Schlussviertelstunde (78./82.). Und dann gelang nach Vorlage von Sebastian Stolze in der 86. Minute das 2:1. 80 Minuten Überzahl wurden also von den Gästen nicht genutzt. Die Kurstädter rutschen damit auf Rang neun ab.

Ilmtal Zottelstedt – SC 03 Weimar II 1:4 (1:1)

Die Gäste zeigten sich nach der Niederlage in Schöndorf formverbessert, auch wenn die Zottelstedter in diesem Derby erst mal in Führung gingen. Nach einer halben Stunde nutzte Florian Petzold die Chance zum 1:0. Es folgten Möglichkeiten auf beiden Seiten, aber wieder musste eine Standard-Situation herhalten. Johannes Märtin erzielte den Ausgleich. Im zweiten Durchgang machten die Weimarer Druck auf den Kasten von Keeper Michael Schmidt. Erst eine Viertelstunde vor Schluss gab es wieder Freistoß, der erst in der Mauer landete. Märtin schaltete schnell und traf zum 2:1. Einige Freistöße hatten die Zottelstedter, doch sechs Minuten später war es der eingewechselte Julius Müller, für den verletzten Calenius gekommen, der mit dem Kopf das 3:1 machte. Zottelstedt gab nicht auf, doch Luis Brüheim erzielte wenig später das 4:1 und die Luft war raus.

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