Uni Weimar sucht Stipendiaten für Radio-Kunst

Weimar  In der "Radio Art-Residency" sollen junge Künster in Weimar Grenzen der Klang- und Radiokunst ausloten

Nathalie Singer Lehrt experimentelles Radio an der Bauhaus-Universität Weimar. Hier bei der Ausstellung "Radiophonic Spaces" in der Universitätsbibliothek Weimar.

Nathalie Singer Lehrt experimentelles Radio an der Bauhaus-Universität Weimar. Hier bei der Ausstellung "Radiophonic Spaces" in der Universitätsbibliothek Weimar.

Foto: Wolfgang Hirsch/Archiv / Wolfgang Hirsch

Die Professur Experimentelles Radio und das Goethe-Institut haben gemneinsam ein Stipendium unter dem Namen "Radio Art-Residency" in Weimar ausgeschrieben. Das teilte am Dienstag eine Sprecherin der Bauhaus-Universität Weimar mit. Künstler aus dem nichtdeutschsprachigen Ausland und ohne Wohnsitz in Deutschland können sich bis einschließlich 31. Januar um einen dreimonatigen Aufenthalt im Rahmen der "Radio Art Residency" bewerben.

Das Stipendium richtet sich an Kreative, die auf dem Feld der akustischen und zeitbasierten Kunst wie Radio-, Performance- oder Klangkunst arbeiten. Die künftigen Stipendiaten sind nach Angaben der Uni eingeladen, während ihres dreimonatigen Aufenthaltes die Grenzen der Klang- und Radiokunst auszuloten und diese in interdisziplinären Konstellationen zu überschreiten.

„Wir möchten gezielt die Auseinandersetzung mit dem Radio als Instrument der Kommunikation fördern“, beschreibt Nathalie Singer, Professorin für Experimentelles Radio, die Ausrichtung der Art Residency.

Der Aufenthalt wird durch die Professur kuratorisch betreut und technisch unterstützt. Ebenfalls Teil des vom Goethe-Institut finanzierten Stipendiums sind die Finanzierung der Reisekosten, eine Unterkunft und eine monatliche Stipendienrate von 2300 Euro. Die erste „Radio Art Residency Weimar“ findet vom 1. April bis 30. Juni 2021 statt.

Weitere Infos: www.uni-weimar.de/projekte/radioartresidencyweimar/