Street Food in Weimar: Kaiserschmarrn nach dem Krokodilgulasch

Weimar  Auf dem Stadionvorplatz macht erstmals ein „Street Food Festival“ Station. Vielfalt von den Imbiss-Ständen aus aller Welt

Das Street Food Festival Weimar zielt vor allem auf junge Leute. Doch Karin Bogner und Dirk Seefried bieten mit ihrem Wiener Strudel-Haus auch etwas für die Kaffeetafel.

Das Street Food Festival Weimar zielt vor allem auf junge Leute. Doch Karin Bogner und Dirk Seefried bieten mit ihrem Wiener Strudel-Haus auch etwas für die Kaffeetafel.

Foto: Michael Baar

Frittierte Insekten und Meeresfrüchte, neuseeländische Kiwisteaks, Pulled Pork, tibetanische Teigtaschen oder Kaiserschmarrn und gegrilltes Eis – das ist Street Food oder ungewöhnlicher Imbiss auf der Straße. Seit Jahren ziehen sie durch Deutschland – kleine und größere Schlemmereifeste. Auf dem Hermann-Brill-Platz macht mit Alexander Kopkes Street Art Event GmbH erstmals ein solcher Veranstalter Station.

Für drei Euro Eintritt ab dem 14. Lebensjahr (Kinder frei) findet der Besucher große Vielfalt vor, auch wenn es weniger als die angekündigten „über 70 Stände“ sind. Zebra- oder Krokodilgulasch gehört nicht eben zu den Standards in Thüringer Küchen, ebensowenig eine spanische Paella, Heuschrecken-Sandwich oder Dips mit Grillen und Würmern. Auch Vegetarier sind nicht vergessen. Neben einem Veggiemobil gibt es etwa brasilianische Kartoffel- und Maniokbällchen.

Einsame Spitzenreiter sind Burger aller Art. Sie sind auch nie klein, weshalb es sich empfiehlt, in Gruppen zu bestellen und zu teilen. Sonst ist nach dem ersten Burger die finale Sättigung erreicht. Zu den löblichen Ausnahmen gehören Joseph und Daniele mit ihren nicht eben billigen Cidre Steaks. Sie bieten Probierhäppchen an und lassen damit Luft für mehr. mb

Street Food Festival: Sa. 11 bis 22 Uhr, Sonntag 11 bis 20 Uhr. Stadion-Vorplatz Weimar

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